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Kei Ahnig vo'r Botanik

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Die Pelargonien (Pelargonium) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Die 220 bis 280 Arten sind im südlichen Afrika verbreitet.

Als Trivialname für bestimmte, als Beet- oder Balkonpflanzen verwendete Pelargonium-Arten und -Hybriden wird oft der Name „Geranien“ verwendet (vom griechischen Wort géranos, γέρανος, was „Kranich“ bedeutet).

Für die als Balkonpflanzen gezüchteten Arten ist aber im deutschsprachigen Raum umgangssprachlich die Bezeichnung Geranie üblich, obwohl systematisch inkorrekt.

Die Stecklinge in der Schweiz werden zum grössten Teil per Flugtransport importiert. Sobald die Mehrheit der Wertschöpfung in der Schweiz generiert wurde, dürfen die Pelargonien trotzdem als „einheimisch“ verkauft werden. So ist das halt mit dem für Berner Bauernhäuser und Stadtfassaden so typischen Fensterschmuck.

Die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) hat zurzeit ihre Samenstände auf Windverbreitung eingestellt.

Man nennt die Kletterpflanze auch "Niele" und darunter ist sie hier auch gut bekannt. So schön wie die Wattebäuschchen auch aussehen, wenn die Samen dann in den Gärten zwischen Büschen und Stauden keimen, müssen sie samt Wurzeln entfernt werden.

Die Heidelbeere (auch Blaubeere) (Vaccinium myrtillus) ist eine Art aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae).

Nur noch einzelne Beeren findet man hier an diesen, die oben am Grimselpass wachsen.

Bis auf 2200 Metern wachsen sie noch als letzte Strauchpflanzen über der Baumgrenze in den Alpen. Jetzt im Herbst ist ihr Laub rot gefärbt und damit leuchten die Berghänge in schönster Farbe.

Zitat von Erwin am 23. September 2025, 9:04 Uhr

Die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba) hat zurzeit ihre Samenstände auf Windverbreitung eingestellt.

Clematis Vitalba in Blüte im Juni.
Clematis Vitalba en fleur en juin.

Die Kornelkirsche (Cornus mas), auch Gelber Hartriegel, in der Deutschschweiz Tierlibaum genannt, ist eine Pflanzenart und gehört zur Gattung der Hartriegel (Cornus).

Sehr auffällig ist der Strauch im zeitigen Frühjahr, wenn er noch vor dem Laubaustrieb mit Tausenden von kleinen, goldgelben Blüten übersät ist, die einen schwachen Honigduft abgeben. In Gärten konkurriert er bezüglich der Blütezeit mit eingeführten Frühblühern wie Forsythien, Zaubernuss oder dem Duft-Schneeball, ist aber hinsichtlich seines ökologischen Werts weit überlegen.

Jetzt im Herbst sind seine Früchte reif. Roh essen sollte man sie nicht. Man könnte sie zu allerlei Lebens- oder Genussmitteln verarbeiten.

Die Gemeine Wegwarte oder Gewöhnliche Wegwarte, auch Zichorie, kurz auch Wegwarte genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütler. sie wächst in Mitteleuropa häufig an Wegrändern. Kulturformen sind Chicorée, Zuckerhut, Radicchio, Schnittzichorie und die Wurzelzichorie.

Eigentlich einfach eine wunderschöne Blume auf einem schrecklichen Strauchgewirr.

Weil das Stückchen Gartenboden gerade frei war, hatten da zwei Kürbispflänzchen Platz.

Kürbis (Cucurbita)

Schaun wir mal, was daraus wird.

Der kletternde bzw. kriechende Efeu (Hedera helix) wurde im November 2009 zur Arzneipflanze des Jahres 2010 gekürt.

Der Efeu überwuchert gelegentlich flächendeckend den Boden. Sobald Bäume, Zäune oder Mauern erreicht werden, ist der Efeu in der Lage, durch Haftwurzeln daran emporzuklettern; dabei erklimmt er Höhen von 20 oder selten bis zu 30 Metern. Nach einigen Jahren beginnen die Sprossachsen zu verholzen und der Gemeine Efeu entwickelt sich vom Halbstrauch zum Strauch oder zur Liane.

Sämtliche Pflanzenteile des Gemeinen Efeus sind giftig. Zeichen der Vergiftung können schon nach Einnahme von zwei bis drei Beeren auftreten. In der Volksheilkunde wird ein Efeu-Umschlag bei Nervenschmerzen empfohlen.

 

Die Hagebutte ist eine Sammelfrucht, die viele kleine Nüsse enthält. Das Fruchtfleisch der im Spätherbst geernteten Früchte entsteht aus dem fleischigen Blütenboden. Es ist süsssauer und reich an Vitaminen.

Die Nüsschen der Hagebutte sind mit feinen, widerhakenbestückten Härchen bedeckt, die bei Hautkontakt Juckreiz hervorrufen. Wildwachsende Rosen sind wertvolle Nähr- und Schutzgehölze für viele Tierarten. Wie hier zu sehen, bei der Rosengalle, die einen Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern hat und mehrere Kammern enthält, in denen sich die Larven der Rosengallwespe entwickeln.

Das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera), oft Indisches Springkraut, auch Rotes Springkraut oder Himalaya-Balsamine. In Europa wird das Drüsige Springkraut vielerorts als invasiver Neophyt bekämpft, da es als Bedrohung für andere Pflanzenarten oder ganze Pflanzengesellschaften, in deren Lebensraum betrachtet wird.

Wegen seiner schönen Blüten wurde es aus Inden nach Europa gebracht, aber, wie so vieles Importiertes, ist es nicht nur schön. Das Kraut besiedelt Bachränder, Waldlichtungen und Wegränder mit mannshohem Wuchs.

Die Pflanze besitzt einen Verbreitungsmechanismus, bei dem die reifen Samenkapseln unter anderem durch mechanischen Reiz aufspringen und die Samen weit herausgeschleudert werden. Daher stammt auch der Gattungsname Springkraut.

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