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Kei Ahnig vo'r Botanik

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Erwin,
Willkommen in der Wüste!
Bienvenue dans le désert !

Zitat von Erwin am 13. September 2025, 10:01 Uhr

Houttuynia cordata, die Herzförmige Houttuynie, im Deutschen auch als Molchschwanz oder Eidechsenschwanz bezeichnet, wird in einer modernen buntblättrigen Gartensorte auch Chamäleonpflanze oder Buntblatt genannt.

In China lautet der Name dieser Pflanze: Gras, das nach Fisch riecht (YU XING CAO - 鱼腥草).
In der Traditionellen Chinesischen Medizin behandelt diese Pflanze Abszesse und drainiert Eiter.

En Chine, le nom de cette plante est : Herbe qui sent le poisson (YU XING CAO - 鱼腥草).
En Médecine Traditionnelle Chinoise, cette plante traite les abcès et draine le pus.

 

Merci jipe.
Langsam beginnt der Herbst, damit endet auch die Vegetationszeit der meisten Kräuter. Nur noch wenige tragen Blüten, andere bringen die letzten Früchte. Während an den Obstbäumen Äpfel, Birnen und Feigen reifen, geht es mit dem Gartengemüse langsam zu Ende. Erbsen, Bohnen und Kohlrabi sind geerntet und für den Winter gelagert. Die Rüebli (Karotten) stecken noch im Boden, da ist es ihnen am wohlsten. Ebenso noch ein paar Häuptchen Kopfsalat. Am Gurkengerüst, an den bereits welken Ranken, hängt noch eine handvoll Gurken, die noch etwas wachsen sollen.

Einzig die Zucchini (Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina), in der Deutschschweiz Zucchetti, die eine Unterart des Gartenkürbisses  sind und  zur Pflanzenfamilie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)gehören sind noch nicht am Ende. Zucchini sind einhäusig, das heißt, männliche und weibliche Geschlechtsorgane befinden sich in getrennten Blüten, aber an einer Pflanze.

Wenn dann die Beete leergeräumt sind, werde ich den vorbereiteten Kompost einarbeiten und dann ist die Zeit für Nüssler, Feldsalat oder Rapunzel gekommen. Wir kaufen jeweils vom Gärtner vorgezogene Pflänzchen und haben dann bis ins Frühjahr immer frischen Salat.

Jetzt zeigen Pflanzen und besonders Blumen sich bereits im Herbstkleid. Hier der rote Sonnenhut (Echinacea) als Rundbürste.

Noch ist die Botanik im Garten lebendig. Einige Kräuter blühen noch immer üppig, wie etwa der Lavendel.

Er dominiert im Moment die Rosenrabatte, wo der zweite Flor zögerlich beginnt.

Den Schnee-Felberich gab es hier schon einmal, jetzt kommt er nochmals in Herbstfärbung:

Immer noch schön, oder?

Die Tagetes (Tagetes), auch Studentenblume, wird auch Samtblume (veraltet: Sammetblume), türkische Nelke oder Totenblume genannt.

Die Farben der Blütenstände der Tagetes-Sorten reichen von zitronengelb bis braunrot, manche Hybriden haben auch zweifarbige Blütenkörbchen. Bei den älteren Sorten zeichnen sich die dunkelgrünen, gefiederten Blätter durch einen streng aromatischen Geruch aus, der von vielen Menschen als wenig angenehm empfunden wird. Den neueren Sorten ist dieser Geruch weggezüchtet. Allerdings hat ein intensiver Geruch der Studentenblume den Vorteil, dass Schädlinge wie die Weisse Fliege vertrieben werden.

Der Husarenknopf (Sanvitalia procumbens), normal mit bräunlichem, hier in einer Zuchtform mit gelbem Blütenkörbchen.

Es blüht den ganzen Sommer über und erfreut auch jetzt noch in unserem Garten.

Die Wildformen der Gartenhortensie (Hydrangea macrophylla) stammen aus Japan, so steht es geschrieben. Den ganzen Sommer über blühten sie üppig in verschiedenen Zuchtarten und Farben. Man nennt sie auch Bauernhortensie.

Eigentlich sind sie längst verblüht, aber gegen den Herbst zu, verfärben sich ihre Blüten und bleiben weiterhin dekorativ.

Mitte September, um den heutigen Dank-, Buss- und Bettag herum, setzt in den Gärten in dichten Büschen eine lila bis hellblaue Blume starke Akzente – und bringt so Farbe in den Garten, während die meisten anderen Pflanzen bereits verblüht sind. Herbstaster (Aster) heisst sie offiziell, wird verbreitet aber auch als Bettagsblume bezeichnet. Diese üppig, fast feuer­werks­­artig blühende Staude ist eine nahrhafte Bienenweide. Aufgrund der Vielzahl der Arten findet man unter den Astern, die überwiegend zu den Stauden gehören, eine Vielzahl an Grössen, Farben und Wuchsformen.

So, jetzt: Die Blumen aus Nachbars Garten.

 

Aus den herkömmlichen Bauerngärten ist sie nicht wegzudenken, aber unsere sind am neuen Standort noch nicht so recht heimisch. Die hier ist eine sogenannte Kissen-Aster (Aster dumosus), eine der vielen Zuchtarten.

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