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Zitat von Erwin am 1. September 2025, 8:31 UhrDer Weisse Steinklee (Melilotus albus), auch Weisser Honigklee oder Bokharaklee, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).
Der Weisse Steinklee ist eine sommergrüne, ein- bis zweijährige überwinternde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 150 Zentimetern, selten höher. Sein aufrechte Stängel ist meist verzweigt, er ist im oberen Bereich kurz behaart und öfters rötlich überlaufen, er verholzt später ziemlich stark und erreicht am Grunde eine Dicke von bis zu 2 Zentimetern. Öfters zu finden ist er mit Unkrautgesellschaften auf trockenem Ödland, Bahngelände, Kiesgruben und in Steinbrüchen.
Der Weisse Steinklee (Melilotus albus), auch Weisser Honigklee oder Bokharaklee, ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).

Der Weisse Steinklee ist eine sommergrüne, ein- bis zweijährige überwinternde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 150 Zentimetern, selten höher. Sein aufrechte Stängel ist meist verzweigt, er ist im oberen Bereich kurz behaart und öfters rötlich überlaufen, er verholzt später ziemlich stark und erreicht am Grunde eine Dicke von bis zu 2 Zentimetern. Öfters zu finden ist er mit Unkrautgesellschaften auf trockenem Ödland, Bahngelände, Kiesgruben und in Steinbrüchen.
Zitat von Erwin am 2. September 2025, 8:56 UhrDie Steinbrech-Felsennelke (Petrorhagia saxifraga)ist eine überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern.
Ihre Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die Blüten stehen in rispigen Blütenständen zusammen. Sie besiedelt im Schweizer Jura und an Orten mit besonders mildem Klima Trockenwiesen und lückige Rasen und Felsschutthalden. Im Jura findet man sie sehr selten, in den Alpen selten. Die Steinbrech-Felsennelke wird auch als Zierpflanze gehalten. Sie hat sich dadurch an manchen Orten eingebürgert. So auch diese hier bei uns im Unterland an einem Wanderweg. Jetzt im September nur noch schwach blühend, es wird Herbst.
Die Steinbrech-Felsennelke (Petrorhagia saxifraga)ist eine überwinternd grüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 10 bis 30 Zentimetern.


Ihre Blütezeit reicht von Juni bis Oktober. Die Blüten stehen in rispigen Blütenständen zusammen. Sie besiedelt im Schweizer Jura und an Orten mit besonders mildem Klima Trockenwiesen und lückige Rasen und Felsschutthalden. Im Jura findet man sie sehr selten, in den Alpen selten. Die Steinbrech-Felsennelke wird auch als Zierpflanze gehalten. Sie hat sich dadurch an manchen Orten eingebürgert. So auch diese hier bei uns im Unterland an einem Wanderweg. Jetzt im September nur noch schwach blühend, es wird Herbst.
Zitat von Erwin am 3. September 2025, 8:49 UhrDas Bischofskraut (Ammi visnaga L., Synonym: Visnaga daucoides Gaertn.), auch Zahnstocher-Knorpelmöhre genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Knorpelmöhren (Ammi) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
Die dicht nestartig zusammengezogene Fruchtdolde erinnert an die Fruchtdolde der Wilden Möhre (Daucus carota). Sie breitet sich durch Anfeuchten wieder aus (Hygrochasie) und schliesst sich wieder bei Trockenheit. Das ist bei der Wilden Möhre gerade umgekehrt (Xerochasie).
Sie wird auch Zahnstocherkraut genannt, das stammt daher, dass die Art in orientalischen Ländern zur Herstellung von Zahnstochern verwendet wird. Ihr würziger Geschmack ist dabei willkommen.
Das Bischofskraut (Ammi visnaga L., Synonym: Visnaga daucoides Gaertn.), auch Zahnstocher-Knorpelmöhre genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Knorpelmöhren (Ammi) innerhalb der Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

Die dicht nestartig zusammengezogene Fruchtdolde erinnert an die Fruchtdolde der Wilden Möhre (Daucus carota). Sie breitet sich durch Anfeuchten wieder aus (Hygrochasie) und schliesst sich wieder bei Trockenheit. Das ist bei der Wilden Möhre gerade umgekehrt (Xerochasie).

Sie wird auch Zahnstocherkraut genannt, das stammt daher, dass die Art in orientalischen Ländern zur Herstellung von Zahnstochern verwendet wird. Ihr würziger Geschmack ist dabei willkommen.
Zitat von Erwin am 4. September 2025, 8:44 UhrDie Artischocke (Cynara cardunculus subsp. scolymus (L.) Hegi, Syn.: Cynara scolymus L.) ist eine distelartige, kräftige Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Sortengruppe der Artischocken wird wegen ihrer essbaren knospigen Blütenstände angebaut und als Blütengemüse verzehrt. Die Artischocke wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2003 gekürt.
Bei grossen Artischocken sind die unteren fleischigen Teile der Hüllblätter und die Blütenböden (eigentlich Korbböden; das Artischockenherz) essbar. Sie gelten als Delikatesse.
Zusammen mit Kräutern wird aus Artischocken seit 1953 in Padua auch ein dunkelbrauner Digestif mit dem Namen Cynar hergestellt.
Die Artischocke (Cynara cardunculus subsp. scolymus (L.) Hegi, Syn.: Cynara scolymus L.) ist eine distelartige, kräftige Kulturpflanze aus der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die Sortengruppe der Artischocken wird wegen ihrer essbaren knospigen Blütenstände angebaut und als Blütengemüse verzehrt. Die Artischocke wurde zur Arzneipflanze des Jahres 2003 gekürt.

Bei grossen Artischocken sind die unteren fleischigen Teile der Hüllblätter und die Blütenböden (eigentlich Korbböden; das Artischockenherz) essbar. Sie gelten als Delikatesse.
Zusammen mit Kräutern wird aus Artischocken seit 1953 in Padua auch ein dunkelbrauner Digestif mit dem Namen Cynar hergestellt.
Zitat von Erwin am 5. September 2025, 8:58 UhrDie Heidekräuter (Erica) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Von den 830 bis 860 Arten sind die Mehrheit in Südafrika beheimatet, nur wenige Arten strahlen aus bis nach Europa und Vorderasien. Umgangssprachlich werden viele Zwergsträucher der Heidelandschaft „Heidekraut“ genannt, ohne dass sie im strengen Sinne zu den Heidekräutern (Erica) gehören.
in der Lüneburger HeideDies gilt auch für die eng verwandte Besenheide (Calluna vulgaris), die in Europa oft die bestandsprägende Pflanzenart einer Heidelandschaft ist.
Erikakraut an der WägesseDie Besenheide (Calluna vulgaris) ist die einzige Art der monotypischen Pflanzengattung Calluna, die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört. Sie ist eine prägende Pflanzenart der Heidelandschaft.
Die Heidekräuter (Erica) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae). Von den 830 bis 860 Arten sind die Mehrheit in Südafrika beheimatet, nur wenige Arten strahlen aus bis nach Europa und Vorderasien. Umgangssprachlich werden viele Zwergsträucher der Heidelandschaft „Heidekraut“ genannt, ohne dass sie im strengen Sinne zu den Heidekräutern (Erica) gehören.
in der Lüneburger Heide
Dies gilt auch für die eng verwandte Besenheide (Calluna vulgaris), die in Europa oft die bestandsprägende Pflanzenart einer Heidelandschaft ist.

Erikakraut an der Wägesse
Die Besenheide (Calluna vulgaris) ist die einzige Art der monotypischen Pflanzengattung Calluna, die zur Familie der Heidekrautgewächse (Ericaceae) gehört. Sie ist eine prägende Pflanzenart der Heidelandschaft.
Zitat von Erwin am 6. September 2025, 8:42 UhrSchilfrohr (Phragmites australis) wird auch allgemein als Schilf bezeichnet.
Das Schilf ist eine Sumpfpflanze. Es vermehrt sich durch die bis zu 20 Meter langen Ausläufer sowie durch niederliegende, sich an den Knoten bewurzelnde Halme (Legehalme). Ganze Schilfbestände stellen oft nur eine einzelne Pflanze dar. Im Donaudelta fanden Fachleute Pflanzen, deren Alter auf etwa 8000 Jahre geschätzt wurde. Grosse Schilfbestände bieten zahlreichen Vögeln Schutz.
Seit alters her werden die Schilfrohrhalme für die verschiedensten Zwecke gebraucht: Als verwebte Matten zur Abdeckung von Gewächshäusern oder als Sichtschutz, als Rabitz-Geflecht unter Gipsdecken, für Reetdächer oder als Isolationsmaterial. Ausserdem wird es zur Energiegewinnung eingesetzt und besonders bei der Abwasserreinigung ist das Schilf in der letzten Stufe hilfreich.
Schilfrohr (Phragmites australis) wird auch allgemein als Schilf bezeichnet.

Das Schilf ist eine Sumpfpflanze. Es vermehrt sich durch die bis zu 20 Meter langen Ausläufer sowie durch niederliegende, sich an den Knoten bewurzelnde Halme (Legehalme). Ganze Schilfbestände stellen oft nur eine einzelne Pflanze dar. Im Donaudelta fanden Fachleute Pflanzen, deren Alter auf etwa 8000 Jahre geschätzt wurde. Grosse Schilfbestände bieten zahlreichen Vögeln Schutz.
Seit alters her werden die Schilfrohrhalme für die verschiedensten Zwecke gebraucht: Als verwebte Matten zur Abdeckung von Gewächshäusern oder als Sichtschutz, als Rabitz-Geflecht unter Gipsdecken, für Reetdächer oder als Isolationsmaterial. Ausserdem wird es zur Energiegewinnung eingesetzt und besonders bei der Abwasserreinigung ist das Schilf in der letzten Stufe hilfreich.
Zitat von Erwin am 7. September 2025, 9:25 UhrDie Fetthenne (Sedum) ist ein Teil der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Den Namen „Fetthenne“ tragen meist die horstig wachsenden Arten dieser Pflanzen. Teppichbildende Gewächse nennt man auch „Mauerpfeffer“.
In der Natur wächst die Purpurrote Fetthenne (Hylotelephium telephium ssp. telephium) gerne an halbschattigen Gehölzrändern. Sowohl die Blüten der Gartenhybriden als auch jene der Wildart ziehen Bienen magisch an und sind bei vielen anderen Insekten beliebt.
Die Fetthenne (Sedum) ist ein Teil der Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae). Den Namen „Fetthenne“ tragen meist die horstig wachsenden Arten dieser Pflanzen. Teppichbildende Gewächse nennt man auch „Mauerpfeffer“.

In der Natur wächst die Purpurrote Fetthenne (Hylotelephium telephium ssp. telephium) gerne an halbschattigen Gehölzrändern. Sowohl die Blüten der Gartenhybriden als auch jene der Wildart ziehen Bienen magisch an und sind bei vielen anderen Insekten beliebt.
Zitat von Erwin am 7. September 2025, 17:17 UhrAntwort für Andreas: Das ist das "Naturinfomationshaus Haverbeck"
Wir konnten dort im Juni 2010 in der Lüneburger Heide von Niederhaverbeck aus eine Kutschenfahrt durch die Heidelandschaft machen. Unvergesslich schön!
Antwort für Andreas: Das ist das "Naturinfomationshaus Haverbeck"
Wir konnten dort im Juni 2010 in der Lüneburger Heide von Niederhaverbeck aus eine Kutschenfahrt durch die Heidelandschaft machen. Unvergesslich schön!
Zitat von Erwin am 8. September 2025, 8:50 UhrDie Wunderblume (Mirabilis jalapa), wird in historischen Werken alternativ auch als „Schweizerhose“ bezeichnet, dies wegen ihren rot-weiss gestreiften Blüten.
Die Wunderblume stammt ursprünglich aus Zentralamerika (wahrscheinlich Mexiko). 1525 gelangten die ersten Pflanzenexemplare nach Europa. Sie ist in vielen tropischen Regionen eine Zierpflanze und wird auch in Europa als (nicht winterharte) Zierpflanze geschätzt. Die trichterförmig verwachsenen Blütenkronblätter können an einer Pflanze in der Färbung stark variieren (weiss, rosafarben, rot und gelb, auch Farbübergänge), deshalb wurde diese Pflanzenart Wunderblume genannt. Wir nennen sie "Assisiblumen", weil wir einmal Samen aus Assisi geschenkt bekamen und uns seither jedes Jahr neu an den Wunderblumen freuen können.
Die Wunderblume (Mirabilis jalapa), wird in historischen Werken alternativ auch als „Schweizerhose“ bezeichnet, dies wegen ihren rot-weiss gestreiften Blüten.

Die Wunderblume stammt ursprünglich aus Zentralamerika (wahrscheinlich Mexiko). 1525 gelangten die ersten Pflanzenexemplare nach Europa. Sie ist in vielen tropischen Regionen eine Zierpflanze und wird auch in Europa als (nicht winterharte) Zierpflanze geschätzt. Die trichterförmig verwachsenen Blütenkronblätter können an einer Pflanze in der Färbung stark variieren (weiss, rosafarben, rot und gelb, auch Farbübergänge), deshalb wurde diese Pflanzenart Wunderblume genannt. Wir nennen sie "Assisiblumen", weil wir einmal Samen aus Assisi geschenkt bekamen und uns seither jedes Jahr neu an den Wunderblumen freuen können.