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Geschichten von Sonja W.
Zitat von sonjaweber am 7. Mai 2024, 14:29 UhrEine seltsame Geschichte.
Eine seltsame Geschichte.
Hochgeladene Dateien:Zitat von sonjaweber am 7. Mai 2024, 14:39 UhrEine zauberhafte Zugfahrt
oder
so viel Welt auf kleinstem Raum.
Ich steige in den Zug. Und setzte mich.Vis-à -vis sitzt eine Dame. Ein aussergewöhlicher Mensch. scheints mir. Es geht nicht um die Mode die sie trägt sondern um irgend was was man nicht beschreiben aber fühlen kann.
Wir kommen ins Gespräch. Ich erzähle was ich so mache.
Sie nimmt aus einem Etui ein kleines Stück farbiges Papier
ça. 4X4 cm und fängt an zu falten. Ich sehe ihr fasziniert zu und bemerke zu ihr ORIGAMI ,das ist die jahrtausende alte berühmte japanische Papierfaltkunst. Sie lächelt und nickt und schenkt mir einen winzigen gefalteten Kranich. Ich verbeuge mich leicht und sage domo arigato japanisch vielen Dank. Sie antwortet mit doitashimashite gern geschehen
Der Kranich bedeute in Japan langes Leben und Glück.Neben mir sitzt eine junge Frau auch sie bekommt ein kleines Kunstwerk. Im Gang steht eine junge Frau Typ Weltenbummlerin. In der rechten Hand trägt sie eine kleine Pflanze, ich erkenne es ist ein junger Ginko. Der Inbegriff in Japan für langes Leben. In der anderen Hand trägt sie ein Didgeridoo das Musikinstrumet der Aborigines in Australien. Auch sie bekommt ein Kunstwerk.
Ich erzähle der Dame von Ausstellungen in Zürich. Von NO-Masken und Kabuki-Theater. Von Gottheiten aus einem Shinto-Tempel die mit Priestern nach Zürich gereist sind. Die Dame war schon sehr oft in Japan. In Rheinfelden,die Weltenbummlerin schenkt ihr spontan beim Aussteigen den kleinen Ginko.
Es war eine aussergewöhnliche und bereichernde Heimfahrt von Basel nach Zürich.
Eine zauberhafte Zugfahrt
oder
so viel Welt auf kleinstem Raum.
Ich steige in den Zug. Und setzte mich.Vis-à -vis sitzt eine Dame. Ein aussergewöhlicher Mensch. scheints mir. Es geht nicht um die Mode die sie trägt sondern um irgend was was man nicht beschreiben aber fühlen kann.
Wir kommen ins Gespräch. Ich erzähle was ich so mache.
Sie nimmt aus einem Etui ein kleines Stück farbiges Papier
ça. 4X4 cm und fängt an zu falten. Ich sehe ihr fasziniert zu und bemerke zu ihr ORIGAMI ,das ist die jahrtausende alte berühmte japanische Papierfaltkunst. Sie lächelt und nickt und schenkt mir einen winzigen gefalteten Kranich. Ich verbeuge mich leicht und sage domo arigato japanisch vielen Dank. Sie antwortet mit doitashimashite gern geschehen
Der Kranich bedeute in Japan langes Leben und Glück.Neben mir sitzt eine junge Frau auch sie bekommt ein kleines Kunstwerk. Im Gang steht eine junge Frau Typ Weltenbummlerin. In der rechten Hand trägt sie eine kleine Pflanze, ich erkenne es ist ein junger Ginko. Der Inbegriff in Japan für langes Leben. In der anderen Hand trägt sie ein Didgeridoo das Musikinstrumet der Aborigines in Australien. Auch sie bekommt ein Kunstwerk.
Ich erzähle der Dame von Ausstellungen in Zürich. Von NO-Masken und Kabuki-Theater. Von Gottheiten aus einem Shinto-Tempel die mit Priestern nach Zürich gereist sind. Die Dame war schon sehr oft in Japan. In Rheinfelden,die Weltenbummlerin schenkt ihr spontan beim Aussteigen den kleinen Ginko.
Es war eine aussergewöhnliche und bereichernde Heimfahrt von Basel nach Zürich.

Zitat von Heinz am 9. August 2024, 10:15 UhrDie letzte Kugel.
Es war eine düstere mondlose Nacht an diesem Freitag. Die Ermittler Toni Albano und seine Kollegin Alma Doukakis sassen in ihrem Büro und versuchten hinter das Geheimnis des neuesten Falles zu kommen.
Immer wieder sahen sie sich die Stadtkarte an, verschoben mögliche Tatorte mittels kleiner Vierecke.
Das Einzige was sie mit wahrscheinlicher Sicherheit wissen, dass es ein Einzeltäter oder eine Einzeltäterin sein muss. Und, dass der oder die eine Vorliebe für gute Küche hat. Das erste Opfer war der Koch eines Bistros in der Innerstadt, das mit dem Slogan wirbt:
NOCH FRISCHER IST NICHT MÖGLICH.
Man fand ihn ertränkt in einem Eimer Mayonaise mit sehr lange abgelaufenem Datum.
Das zweite Opfer war der Besitzer eines kleinen Gemüse und Früchteladens. Sein Motto:
ALLES IM UMKREISS VON 20 KILOMETER,
Man fand ihn mit einer Holzlatte erschlagen die von einer Kiste stammt die mit Kräutern aus Sizilien kam.
Das dritte Opfer fanden die Ermittler in einem Schokoladengeschäftmit der Reklame:
AUSSCHLIESSLICH SCHWEIZER SCHOKOLADE.
Er wurde mit einer Kordel erdrosselt die von einer Schachtel mit belgischen Pralinen in Kugelform stammte.Alma Doukakis meinte, nach dem der oder die Täter immer nur wochentags agierten, können wir eigentlich Feierabend machen., es ist Freitag. Toni Albano offerierte seiner Kollegin noch eine Lindorkugel. Eine Kugel, lachte Alma, lieber nicht.
Erschreckt schiesst Lillly aus ihrem Liegestuhl auf. Was für ein seltsamer Traum. Sie schaut auf die Uhr. In einer Stunde kommt ihre Freundin zum Nachtessen und sie musste noch einiges vorbereiten Eine Dorade vom Grill und bunte Salate. Dazu französischer Roséwein, den musste sie noch kühl stellen. Zu dem Tomatensalat mit Mozzarella fügte sie mit dem Parisienneausstecher kleine Kugeln von gelber und roter Wassermelon dazu.
Beim Essen erzählte sie ihrer Freundin den Traum und reichte ihr die Salatschüssel. Kleine Tomatenkugeln, kleine Mozarellakugeln und eben solche aus Wassermelone.
Die Freundin lacht und meint, sehr sehr viele Kugeln aber sicher nicht die Letzte. Sie prossten sich zu und geniessen den Abend.
Die letzte Kugel.
Es war eine düstere mondlose Nacht an diesem Freitag. Die Ermittler Toni Albano und seine Kollegin Alma Doukakis sassen in ihrem Büro und versuchten hinter das Geheimnis des neuesten Falles zu kommen.
Immer wieder sahen sie sich die Stadtkarte an, verschoben mögliche Tatorte mittels kleiner Vierecke.
Das Einzige was sie mit wahrscheinlicher Sicherheit wissen, dass es ein Einzeltäter oder eine Einzeltäterin sein muss. Und, dass der oder die eine Vorliebe für gute Küche hat. Das erste Opfer war der Koch eines Bistros in der Innerstadt, das mit dem Slogan wirbt:
NOCH FRISCHER IST NICHT MÖGLICH.
Man fand ihn ertränkt in einem Eimer Mayonaise mit sehr lange abgelaufenem Datum.
Das zweite Opfer war der Besitzer eines kleinen Gemüse und Früchteladens. Sein Motto:
ALLES IM UMKREISS VON 20 KILOMETER,
Man fand ihn mit einer Holzlatte erschlagen die von einer Kiste stammt die mit Kräutern aus Sizilien kam.
Das dritte Opfer fanden die Ermittler in einem Schokoladengeschäftmit der Reklame:
AUSSCHLIESSLICH SCHWEIZER SCHOKOLADE.
Er wurde mit einer Kordel erdrosselt die von einer Schachtel mit belgischen Pralinen in Kugelform stammte.Alma Doukakis meinte, nach dem der oder die Täter immer nur wochentags agierten, können wir eigentlich Feierabend machen., es ist Freitag. Toni Albano offerierte seiner Kollegin noch eine Lindorkugel. Eine Kugel, lachte Alma, lieber nicht.
Erschreckt schiesst Lillly aus ihrem Liegestuhl auf. Was für ein seltsamer Traum. Sie schaut auf die Uhr. In einer Stunde kommt ihre Freundin zum Nachtessen und sie musste noch einiges vorbereiten Eine Dorade vom Grill und bunte Salate. Dazu französischer Roséwein, den musste sie noch kühl stellen. Zu dem Tomatensalat mit Mozzarella fügte sie mit dem Parisienneausstecher kleine Kugeln von gelber und roter Wassermelon dazu.
Beim Essen erzählte sie ihrer Freundin den Traum und reichte ihr die Salatschüssel. Kleine Tomatenkugeln, kleine Mozarellakugeln und eben solche aus Wassermelone.
Die Freundin lacht und meint, sehr sehr viele Kugeln aber sicher nicht die Letzte. Sie prossten sich zu und geniessen den Abend.

Zitat von Heinz am 10. November 2024, 19:28 UhrEine Novembergeschichte
Schleier über Affoltern
Sonja Weber
Eigentlich wusste niemand so richtig wann die alte Frau Rüdisüli in das Quartier kam. Sie war einfach immer schon da. Im Sommer sitzt sie auf ihrem winzigen Balkon mit einem Buch in der Hand, oder sie sieht sich am Küchenfenster an was auf dem kleinen Platz vor ihrem Haus so los ist. Manchmal erklingen aus ihrer Wohnung ganz seltsame Klänge. Wie aus dem Orient fremd und fern.
.
Die Leute wunderten sich und meinten, mit diesem Namen sollte sie doch Alphörner und Hudigäggeler hören. Und ab und zu hängt auf ihrem Balkon ein Gewand wie aus einem Märchen. Gelbgold und glitzernd. Die alte Frau pflegte das schöne Kleid und versorgte es wieder in ihrem Schrank. Einmal in der Woche setzt sich Frau Rüdisüli in das kleine Kaffee in der Nähe. Sie trinkt immer einen Pfefferminztee mit mindestens vier Säckchen Zucker. Die Kellnerin meinte einmal ob das nicht zu viel sei?
.
Nein, nein antwortet die alte Frau, es ist wegen früher und lächelt. Im Gemeinderat kam eines Tages die Idee, wir laden alte Leute ein und die erzählen von ihrer Jugend. Man überlegte sich wen man da fragen sollte. Die junge Kindergärtnerin schlug Frau Rüdisüli vor. Was die, fragten andere Mitglieder erstaunt, und hatten vor Augen die Alte mit ihrem strähnigen Grauhaar und der immer schmutzigen Schürze. Aber die junge Frau bestand darauf. Am selben Abend klingelte sie bei ihrer Nachbarin und erzählte ihr von dem Vorhaben.
.
Meinen sie wirklich fragte Frau Rüdisüli, und nahm einen Schluck von ihrem süssen Pfefferminztee. Ja schon weil sie diesen Tee so machen wie er in Marokko, Aegypten, einfach im Orient so getrunken wird. Die junge Fau hat sie überzeugt und so kam es an einem Nachmittag im Alterszentrum zur Rehweide, dass die alte Frau von ihrem Leben erzählte. Ich war Tänzerin in Marakesch, Kairo und Beyrut. Mein Künstlername war ALIMA- SHADIA. Das heisst auf Deutsch, „die Tanz und Musik liebt“. Aus dem Hintergrund wurde das wunderbare gold glitzernde Kleid an einem Ständer hervor gerollt. Viele zarte Stoffbahnen schwebten beim leisesten Hauch um das Kleid. Dazu erklang ganz leise orientalische Musik. Frau Rüdisühli bewegte dazu plötzlich ganz graziös ihre Hände. Man konnte erahnen wie schön das war wenn sie ihren berühmten Schleiertanz vor den Gästen zum Besten gab. Tief bewegt ging man nach Hause und schwärmte noch lange von diesem aussergewöhnlichen Nachmittag.
.
Frau Rüdisüli sitzt wieder auf ihrem winzigen Balkon mit einem Buch. Doch am Abend war sie immer noch dort. Das fand ihre Nachbarin ungewöhnlich und läutete an der Wohnungstüre. Es machte niemand auf. Man holte die Gemeindehelferin und die machte die Türe mit einem Passepartout auf. Frau Rüdisüli sass mit einem kleinen Lächeln in ihrem Stuhl. Sie hatte die Augen für immer geschlossen. Der Titel der Buches, das sie immer noch in den Händen hält „Märchen aus Tausendundeiner Nacht.“
.
Und jedes Mal, wenn man im zarten Nebel die Kirchtürme von Glaubten und St.Catarina nicht so genau sieht, nicken sich die Leute mit einem Lächeln zu. Da seht nur Frau Rüdisüli grüsst uns aus dem Himmel mit ihrem Schleiertanz.
Text von Sonja Weber
Eine Novembergeschichte
Schleier über Affoltern
Sonja Weber
Eigentlich wusste niemand so richtig wann die alte Frau Rüdisüli in das Quartier kam. Sie war einfach immer schon da. Im Sommer sitzt sie auf ihrem winzigen Balkon mit einem Buch in der Hand, oder sie sieht sich am Küchenfenster an was auf dem kleinen Platz vor ihrem Haus so los ist. Manchmal erklingen aus ihrer Wohnung ganz seltsame Klänge. Wie aus dem Orient fremd und fern.
.
Die Leute wunderten sich und meinten, mit diesem Namen sollte sie doch Alphörner und Hudigäggeler hören. Und ab und zu hängt auf ihrem Balkon ein Gewand wie aus einem Märchen. Gelbgold und glitzernd. Die alte Frau pflegte das schöne Kleid und versorgte es wieder in ihrem Schrank. Einmal in der Woche setzt sich Frau Rüdisüli in das kleine Kaffee in der Nähe. Sie trinkt immer einen Pfefferminztee mit mindestens vier Säckchen Zucker. Die Kellnerin meinte einmal ob das nicht zu viel sei?
.
Nein, nein antwortet die alte Frau, es ist wegen früher und lächelt. Im Gemeinderat kam eines Tages die Idee, wir laden alte Leute ein und die erzählen von ihrer Jugend. Man überlegte sich wen man da fragen sollte. Die junge Kindergärtnerin schlug Frau Rüdisüli vor. Was die, fragten andere Mitglieder erstaunt, und hatten vor Augen die Alte mit ihrem strähnigen Grauhaar und der immer schmutzigen Schürze. Aber die junge Frau bestand darauf. Am selben Abend klingelte sie bei ihrer Nachbarin und erzählte ihr von dem Vorhaben.
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Meinen sie wirklich fragte Frau Rüdisüli, und nahm einen Schluck von ihrem süssen Pfefferminztee. Ja schon weil sie diesen Tee so machen wie er in Marokko, Aegypten, einfach im Orient so getrunken wird. Die junge Fau hat sie überzeugt und so kam es an einem Nachmittag im Alterszentrum zur Rehweide, dass die alte Frau von ihrem Leben erzählte. Ich war Tänzerin in Marakesch, Kairo und Beyrut. Mein Künstlername war ALIMA- SHADIA. Das heisst auf Deutsch, „die Tanz und Musik liebt“. Aus dem Hintergrund wurde das wunderbare gold glitzernde Kleid an einem Ständer hervor gerollt. Viele zarte Stoffbahnen schwebten beim leisesten Hauch um das Kleid. Dazu erklang ganz leise orientalische Musik. Frau Rüdisühli bewegte dazu plötzlich ganz graziös ihre Hände. Man konnte erahnen wie schön das war wenn sie ihren berühmten Schleiertanz vor den Gästen zum Besten gab. Tief bewegt ging man nach Hause und schwärmte noch lange von diesem aussergewöhnlichen Nachmittag.
.
Frau Rüdisüli sitzt wieder auf ihrem winzigen Balkon mit einem Buch. Doch am Abend war sie immer noch dort. Das fand ihre Nachbarin ungewöhnlich und läutete an der Wohnungstüre. Es machte niemand auf. Man holte die Gemeindehelferin und die machte die Türe mit einem Passepartout auf. Frau Rüdisüli sass mit einem kleinen Lächeln in ihrem Stuhl. Sie hatte die Augen für immer geschlossen. Der Titel der Buches, das sie immer noch in den Händen hält „Märchen aus Tausendundeiner Nacht.“
.
Und jedes Mal, wenn man im zarten Nebel die Kirchtürme von Glaubten und St.Catarina nicht so genau sieht, nicken sich die Leute mit einem Lächeln zu. Da seht nur Frau Rüdisüli grüsst uns aus dem Himmel mit ihrem Schleiertanz.
Text von Sonja Weber
Zitat von Heinz am 21. Mai 2025, 10:31 UhrDemonstrationen, die Stadt Bern und Ich
Es war vor ganz ganz langer Zeit. Fast kein Teenager mehr war ich auf alles was das Leben so bietet sehr neugierig. Schon damals gab es auch Demos. Das wusste ich, aber, ich war noch nie dabei. Weder als Mitmacherin noch als Zuschauerin. Und das musste sich jetzt sehr schnell ändern beschloss ich.
Es war zur Zeit der Griechischen Militärchunta, und dagegen wurde demonstriert. Weil ich schon damals Kalamanta-Oliven, Feta, Ouso und diesen gemischten Salat aus dem Land liebte, konnte das ja nur interessant werden.
Zufälligerweise war ich gerade in Bern und so eine Demo wurde angekündigt. Also, nichts wie los, denn auch das gehört zur Allgemeinbildung dachte mein sehr junges Köpfchen.
Weil ich wachstumtechnisch zu Napoleonischer Grösse respektive Winzigkeit neige, pardonnez-moi Monsieur Bonaparte, stellte ich mich zuvorderst an den Strassenrand und wartete darauf, dass es spannend würde.
Und es wurde... viel Geschrei, viele Fahnen, viele, sehr viele Leute.
Irgendwie war die Polizei und die Demonstranten nicht so einig über die Route. Auf jeden Fall wurde es plötzlich sehr sehr ungemütlich, auch für mich. Immer mehr Ordnungshüter, aber auch noch mehr Demonstranten, mit diesen Blechdingern vor den Gesichtern in die sie rein brüllten. Genau das selbe machte die Polizei, nur mit anderem Text. Es wurde auch plötzlich nass obwohl der Himmel blau war und keine einzige Wolke zu sehen war. Man nennt diese Übung Wasserwerfer wurde mir erst später erklärt. Zum Glück erwischte ich nur einen sanften Sprühnebel. Die Meinungen der Kontrahenten wurden aber nicht abgekühlt. Im Gegenteil!
Etwas kam auf mich zu, es stank und biss fürchterlich in den Augen. Ich sah nichts mehr oder nur noch Tränen. Ein junger Mann, ich nehme an dass es ein Junger war, klatschte mir einen nassen Lappen in`s Gesicht und führte mich etwas weg vom Geschehen.
War ich froh, leider konnte ich meinem Retter nicht mal merci sagen
er wahr einfach verschwunden. Ziemlich belämmert kam ich zu Hause an. Alles stank, meine Haare, meine Kleider, sogar ich selber. Und wie ich meine Handtasche öffnete, genau, da stank es auch.
Nach Dusche und frisch angezogen überlegte ich mir:
Wäre es nicht möglich, anstatt dieses Stinkzeug, einfach Chanel Nr. 5 zu versprühen? Ob das allerdings Mademoiselle Coco Chanel gefallen hätte ihr elegantes Parfum so zu verbrauchen? Wo sich der Duft doch nur hinter zarten Damenöhrchen richtig wohl fühlt!
Das Fazit nach diesem Abenteuer:
Demonstrationen nur noch im TV, dafür weiss ich genau welches Parfum mich begleitet. Auch in meiner Handtasche.
Eine Erlebnisbericht von Sonja Weber
Palestina Demo in Basel (Foto Heinz Riniker)
Demonstrationen, die Stadt Bern und Ich
Es war vor ganz ganz langer Zeit. Fast kein Teenager mehr war ich auf alles was das Leben so bietet sehr neugierig. Schon damals gab es auch Demos. Das wusste ich, aber, ich war noch nie dabei. Weder als Mitmacherin noch als Zuschauerin. Und das musste sich jetzt sehr schnell ändern beschloss ich.
Es war zur Zeit der Griechischen Militärchunta, und dagegen wurde demonstriert. Weil ich schon damals Kalamanta-Oliven, Feta, Ouso und diesen gemischten Salat aus dem Land liebte, konnte das ja nur interessant werden.
Zufälligerweise war ich gerade in Bern und so eine Demo wurde angekündigt. Also, nichts wie los, denn auch das gehört zur Allgemeinbildung dachte mein sehr junges Köpfchen.
Weil ich wachstumtechnisch zu Napoleonischer Grösse respektive Winzigkeit neige, pardonnez-moi Monsieur Bonaparte, stellte ich mich zuvorderst an den Strassenrand und wartete darauf, dass es spannend würde.
Und es wurde... viel Geschrei, viele Fahnen, viele, sehr viele Leute.
Irgendwie war die Polizei und die Demonstranten nicht so einig über die Route. Auf jeden Fall wurde es plötzlich sehr sehr ungemütlich, auch für mich. Immer mehr Ordnungshüter, aber auch noch mehr Demonstranten, mit diesen Blechdingern vor den Gesichtern in die sie rein brüllten. Genau das selbe machte die Polizei, nur mit anderem Text. Es wurde auch plötzlich nass obwohl der Himmel blau war und keine einzige Wolke zu sehen war. Man nennt diese Übung Wasserwerfer wurde mir erst später erklärt. Zum Glück erwischte ich nur einen sanften Sprühnebel. Die Meinungen der Kontrahenten wurden aber nicht abgekühlt. Im Gegenteil!
Etwas kam auf mich zu, es stank und biss fürchterlich in den Augen. Ich sah nichts mehr oder nur noch Tränen. Ein junger Mann, ich nehme an dass es ein Junger war, klatschte mir einen nassen Lappen in`s Gesicht und führte mich etwas weg vom Geschehen.
War ich froh, leider konnte ich meinem Retter nicht mal merci sagen
er wahr einfach verschwunden. Ziemlich belämmert kam ich zu Hause an. Alles stank, meine Haare, meine Kleider, sogar ich selber. Und wie ich meine Handtasche öffnete, genau, da stank es auch.
Nach Dusche und frisch angezogen überlegte ich mir:
Wäre es nicht möglich, anstatt dieses Stinkzeug, einfach Chanel Nr. 5 zu versprühen? Ob das allerdings Mademoiselle Coco Chanel gefallen hätte ihr elegantes Parfum so zu verbrauchen? Wo sich der Duft doch nur hinter zarten Damenöhrchen richtig wohl fühlt!
Das Fazit nach diesem Abenteuer:
Demonstrationen nur noch im TV, dafür weiss ich genau welches Parfum mich begleitet. Auch in meiner Handtasche.
Eine Erlebnisbericht von Sonja Weber

Palestina Demo in Basel (Foto Heinz Riniker)
Zitat von Heinz am 21. Dezember 2025, 17:39 Uhr
Oma`s Wunderkugel
Eine Weihnachtsgeschichte von Sonja Weber.
Vor einem halben Jahr ist Oma Hanna gestorben. Bei der Sichtung ihrer Wohnung fand die Famillie eine Schachtel mit der Aufschrift
WEIHNACHTEN.
Mamma, Pappa und die drei Kinder wunderten sich. Sie hatten doch schon vor zwei Jahren alle Weihnachtssachen der Oma und ihre eigenen in eine grosse Schachtel zusammen gepackt. Vorsichtig öffnete Mamma den Karton. Darin lag eine kleinere Schachtel und ein Brief. Pappa entfaltete das Papier sorgfältig und begann laut zu lesen.
Liebe Familie, ich bin nicht mehr bei Euch aber ich habe hier noch eine kleine Überraschung. Diese Kugel gehörte meiner Urgrossmutter. Dann meiner Oma und dann meine Mutter. Jetzt sollt ihr sie haben. Es ist eine magische Kugel. Aber nur, wenn sie von einem lieben Menschen sorgfältig in den Händen gehalten wird.
Mit zittrigen Händen packte Mamma die Kugel aus ihrem Seidenpapier. Man sah ihr an, dass sie sehr alt war. Das Silber war etwas abgeblättert und auf einer Seite hatte sie eine kleine Delle. Aber etwas wunderbares ging von diesem Kleinod aus. Man kann es nicht beschreiben, etwas friedvolles, warmes das direkt ins Herz geht. Die ganze Familie ging ins Wohnzimmer und brachte die Kugel am schönsten Ast des Weihnachtsbaums an. Da glänzt sie nun. Klein, unscheinbar, aber von wunderbaren Ausstrahlung.
Am Heiligabend sitzt die ganze Familie im Kerzenschein und erzählt sich Geschichten von der lieben Oma. Der Raum ist erfüllt von süssen Zimt und Schokoladendüften. Jedes der Kinder erzählte eine persönliche Begegnung, es wurde viel gelacht und gescherzt. Aber das Schönste war der Raum wurde erfüllt von ganz viel Herzenswärme. Zusammen fühlten sie dass ihre Oma bei ihnen ist. Und um Mitternacht gehen allein den Garten, sehen zum funkelnden Sternenhimmel. Nehmen sich bei den Händen und sagen laut:
DANKE OMA
Und genau in diesem Moment fällt eine Sternschnuppe vom Himmel.
SowE 20
Oma`s Wunderkugel
Eine Weihnachtsgeschichte von Sonja Weber.
Vor einem halben Jahr ist Oma Hanna gestorben. Bei der Sichtung ihrer Wohnung fand die Famillie eine Schachtel mit der Aufschrift
WEIHNACHTEN.
Mamma, Pappa und die drei Kinder wunderten sich. Sie hatten doch schon vor zwei Jahren alle Weihnachtssachen der Oma und ihre eigenen in eine grosse Schachtel zusammen gepackt. Vorsichtig öffnete Mamma den Karton. Darin lag eine kleinere Schachtel und ein Brief. Pappa entfaltete das Papier sorgfältig und begann laut zu lesen.
Liebe Familie, ich bin nicht mehr bei Euch aber ich habe hier noch eine kleine Überraschung. Diese Kugel gehörte meiner Urgrossmutter. Dann meiner Oma und dann meine Mutter. Jetzt sollt ihr sie haben. Es ist eine magische Kugel. Aber nur, wenn sie von einem lieben Menschen sorgfältig in den Händen gehalten wird.
Mit zittrigen Händen packte Mamma die Kugel aus ihrem Seidenpapier. Man sah ihr an, dass sie sehr alt war. Das Silber war etwas abgeblättert und auf einer Seite hatte sie eine kleine Delle. Aber etwas wunderbares ging von diesem Kleinod aus. Man kann es nicht beschreiben, etwas friedvolles, warmes das direkt ins Herz geht. Die ganze Familie ging ins Wohnzimmer und brachte die Kugel am schönsten Ast des Weihnachtsbaums an. Da glänzt sie nun. Klein, unscheinbar, aber von wunderbaren Ausstrahlung.
Am Heiligabend sitzt die ganze Familie im Kerzenschein und erzählt sich Geschichten von der lieben Oma. Der Raum ist erfüllt von süssen Zimt und Schokoladendüften. Jedes der Kinder erzählte eine persönliche Begegnung, es wurde viel gelacht und gescherzt. Aber das Schönste war der Raum wurde erfüllt von ganz viel Herzenswärme. Zusammen fühlten sie dass ihre Oma bei ihnen ist. Und um Mitternacht gehen allein den Garten, sehen zum funkelnden Sternenhimmel. Nehmen sich bei den Händen und sagen laut:
DANKE OMA
Und genau in diesem Moment fällt eine Sternschnuppe vom Himmel.
SowE 20

Zitat von Heinz am 28. Dezember 2025, 11:36 Uhr
DAS KUGELWUNDER
EINE SILVESTERGESCHCHITE.
Von Sonja Weber.
In dem kleinen Dorf wohnten ganz verschiedene Familien. Das war zum einen die Familie Egger mit den Kinder Anna und AntoDie Familie lebt seit mindestens 400 Jahren im Dorf.
Dazu kam die Familie Achmed aus Syrien.Mit ihren Kindern Mohamed und Leila. Auch ihre Familien lebten damals seit hunderten von Jahren in Damaskus und machten die berühmte Seife. Leider musste sie vor dem Krieg fliehen und sind jetzt im Dorf angekommen.
Am andern Ende des kleinen Dörfchens lebt seid einem halben Jahr die Familie Rosenblatt mit ihren Kindern Mirjam und Gil. Sie mussten aus Jerusalem weg weil ihr Haus zerbomt wurde.
Die sechs Kinder gehen zusammen zur Schule und verbringen viel Zeit zusammen. Die Mütter wechseln sich ab mit der Betreuung. So kommt es auch, dass sie natürlich auch ihre verschiedenen Feste kennen lernen und zusammen feiern.
Beim Zuckerfest lernen die Kinder diese köstlichen Kugeln aus Datteln, Orangenwasser und Nüssen kennen.
Beim Chanukafest geniessen sie Sufganiot, Kugeln die in Öl ausgebacken werden ähnlich unserer Berliner.
Und beim Weihnachtsfest lernen die Kinder Pfeffernüsse kennen eine Art Lebkuchen mit vielen Nüssen in Kugelform.
Sie staunen immer wieder, alle Süssigkeiten zu Festen und Feiern sind in Kugelform. Und wie die ganze Familien zusammen sitzen bei Tee und Gebäck, meinten die Kinder plötzlich: Sollten nicht alle Menschen viel öfters, auch ohe Feste, Süssigkeiten in Kugelform essen anstatt Hass zu verbreiten und Kriege zu führen?
An Silvester treffen sich die drei Familien auf dem Hauptplatz, sehen in den Himmel mit den vielen Sternen nehmen sich bei der Hand und wünsche sich ein gutes neues Jahr jedes in seiner Landessprache. Und alle verstanden sich und waren glücklich.
DAS KUGELWUNDER
EINE SILVESTERGESCHCHITE.
Von Sonja Weber.
In dem kleinen Dorf wohnten ganz verschiedene Familien. Das war zum einen die Familie Egger mit den Kinder Anna und AntoDie Familie lebt seit mindestens 400 Jahren im Dorf.
Dazu kam die Familie Achmed aus Syrien.Mit ihren Kindern Mohamed und Leila. Auch ihre Familien lebten damals seit hunderten von Jahren in Damaskus und machten die berühmte Seife. Leider musste sie vor dem Krieg fliehen und sind jetzt im Dorf angekommen.
Am andern Ende des kleinen Dörfchens lebt seid einem halben Jahr die Familie Rosenblatt mit ihren Kindern Mirjam und Gil. Sie mussten aus Jerusalem weg weil ihr Haus zerbomt wurde.
Die sechs Kinder gehen zusammen zur Schule und verbringen viel Zeit zusammen. Die Mütter wechseln sich ab mit der Betreuung. So kommt es auch, dass sie natürlich auch ihre verschiedenen Feste kennen lernen und zusammen feiern.
Beim Zuckerfest lernen die Kinder diese köstlichen Kugeln aus Datteln, Orangenwasser und Nüssen kennen.
Beim Chanukafest geniessen sie Sufganiot, Kugeln die in Öl ausgebacken werden ähnlich unserer Berliner.
Und beim Weihnachtsfest lernen die Kinder Pfeffernüsse kennen eine Art Lebkuchen mit vielen Nüssen in Kugelform.
Sie staunen immer wieder, alle Süssigkeiten zu Festen und Feiern sind in Kugelform. Und wie die ganze Familien zusammen sitzen bei Tee und Gebäck, meinten die Kinder plötzlich: Sollten nicht alle Menschen viel öfters, auch ohe Feste, Süssigkeiten in Kugelform essen anstatt Hass zu verbreiten und Kriege zu führen?
An Silvester treffen sich die drei Familien auf dem Hauptplatz, sehen in den Himmel mit den vielen Sternen nehmen sich bei der Hand und wünsche sich ein gutes neues Jahr jedes in seiner Landessprache. Und alle verstanden sich und waren glücklich.
Zitat von Heinz am 19. Januar 2026, 17:33 UhrEine weitere Geschichte von Sonja Weber
An einem Morgen in Zürich – Oerlikon.
Die Regenwolken hingen dick und prall an diesem Morgen und taten was Regenwolken so tun, sie tropften ergiebig und heftig. Alles war nass. Die Schirme, die Mäntel, die Busse und Trams.
Eine kleine Frau mit grossem Regenhut, ja auch der tropfte, und zwei Stöcken querte die Ypsilonkreuzung auf dem Platz ganz vorsichtig. Es gab Schienen und Weichen und bei alledem musste sie aufpassen.
Auf dem Trottoire angekommen sieht sie sich einen Moment um. Und dann passierte das einfach einmalige und skurilste das Zürich – Oerlikon an einem Freitag um 08.30 je gesehen hat.
Ein junger Mann kam auf die kleine Frau zu. Sie sieht ihn und denkt, gut aussehend, grossgewachsen, gut gekleidet, Typ Nordafrika – arabischer Herkunft. Dann legt sich dieser Mann einfach auf die regennasse Strasse, auf die Beine, auf den Bauch, auf die Arme. Mit dem Kopf auf die nassen Schuhe der kleinen Frau. Sie stemmt sich ganz fest auf ihre Stöcke und ruft ganz laut: Hey, was soll das???
Auf der anderen Strassenseite stehen zwei Leute vom Kundenservice der VBZ kommen sofort auf die kleine Frau zu. erkundigten sich ob es ihr gut geht. Sie hätten diesen Mann schon beobachtet wie er weiter vorne auf eine ältere Frau zu ging und sie ansprach. Der bauchliegende Mann ist in der Zwischenzeit aufgesprungen und davon gerannt. Eine junge sehr freundliche Muslima kam dazu und erklärte, dass im arabischen Raum es eine Ehrerbietung ist, dass junge Menschen älteren Personen die Füsse küssen. Oder auch ältere Verwandten beim begrüssen die Hände küssen. Die kleine Frau mit dem grossen Regenhut wusste das natürlich, sie war früher in vielen orientalischen Ländern auf Reisen.
Aber in Zürich – Oerlikon um 08.30 Uhr bei Regenwetter??
Die kleine Frau dachte nur, dass dieser junge Mann sehr krank ist und hoffentlich bald Hilfe bekommt.
Aber das Witzigste bei dieser Sache.......
die kleine Frau mit ihrem grossen Regenhut und den zwei Stöcken,
war auf dem Weg... zu ihrer Podologin!!
Eine weitere Geschichte von Sonja Weber
An einem Morgen in Zürich – Oerlikon.
Die Regenwolken hingen dick und prall an diesem Morgen und taten was Regenwolken so tun, sie tropften ergiebig und heftig. Alles war nass. Die Schirme, die Mäntel, die Busse und Trams.
Eine kleine Frau mit grossem Regenhut, ja auch der tropfte, und zwei Stöcken querte die Ypsilonkreuzung auf dem Platz ganz vorsichtig. Es gab Schienen und Weichen und bei alledem musste sie aufpassen.
Auf dem Trottoire angekommen sieht sie sich einen Moment um. Und dann passierte das einfach einmalige und skurilste das Zürich – Oerlikon an einem Freitag um 08.30 je gesehen hat.
Ein junger Mann kam auf die kleine Frau zu. Sie sieht ihn und denkt, gut aussehend, grossgewachsen, gut gekleidet, Typ Nordafrika – arabischer Herkunft. Dann legt sich dieser Mann einfach auf die regennasse Strasse, auf die Beine, auf den Bauch, auf die Arme. Mit dem Kopf auf die nassen Schuhe der kleinen Frau. Sie stemmt sich ganz fest auf ihre Stöcke und ruft ganz laut: Hey, was soll das???
Auf der anderen Strassenseite stehen zwei Leute vom Kundenservice der VBZ kommen sofort auf die kleine Frau zu. erkundigten sich ob es ihr gut geht. Sie hätten diesen Mann schon beobachtet wie er weiter vorne auf eine ältere Frau zu ging und sie ansprach. Der bauchliegende Mann ist in der Zwischenzeit aufgesprungen und davon gerannt. Eine junge sehr freundliche Muslima kam dazu und erklärte, dass im arabischen Raum es eine Ehrerbietung ist, dass junge Menschen älteren Personen die Füsse küssen. Oder auch ältere Verwandten beim begrüssen die Hände küssen. Die kleine Frau mit dem grossen Regenhut wusste das natürlich, sie war früher in vielen orientalischen Ländern auf Reisen.
Aber in Zürich – Oerlikon um 08.30 Uhr bei Regenwetter??
Die kleine Frau dachte nur, dass dieser junge Mann sehr krank ist und hoffentlich bald Hilfe bekommt.
Aber das Witzigste bei dieser Sache.......
die kleine Frau mit ihrem grossen Regenhut und den zwei Stöcken,
war auf dem Weg... zu ihrer Podologin!!
