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Flughafen Bern-Belpmoos
Zitat von Erwin am 25. April 2025, 11:45 UhrEigentlich sollte der Flugplatz bei Belp "Bern Airport" nach internationaler Schreibweise genannt werden, denn international ist auch seine Anbindung im Flugverkehr. Das haben wir Bärehöck-Senioren während der gut anderthalbstündigen Führung erfahren. Etwas weniger streng und aufwändig als z.B. in Kloten geht hier das Ein- und Auschecken, die Schalter und Kontrollstellen werden nur bei Bedarf bedient. Alles, auch draussen am Platz und bei der Luftraumkontrolle, ist auf die Berner Verhältnisse reduziert. Auf dem Rundgang konnten wir uns unkompliziert frei am Platz und in den Hallen alles ansehen und wurden ausführlich informiert.
Ein paar Bilder geben einen kurzen Einblick:
Besucherplattform und Windsack, die Starts und Landungen werden nach der Windrichtung angepasst.
Ein Flieger aus Portugal
Der Turm mit der Flugüberwachung von Skyguide. Vor dem Feuerwehrdepot das gelbe Pistenkontrollfahrzeug und das für den Einsatzleiter.
Florian 0, das kleinste der drei Löschfahrzeuge und dahinter zwei grosse mit jeweils 8000 Litern Löschwasser, 1200 Litern Schaum und 225 l Pulver. Der vierte Wagen ist eine mobile Werkstatt, der bei allerlei Havarien zum Einsatz kommt.
Innert höchstens drei Minuten muss die Feuerwehr am Einsatzort sein. Deshalb braucht es flinke Männer, die bei Alarm vom Aufenthaltsraum oben an der Stange herunterrutschen, in den Schutzanzug mit Stiefeln und Helm springen, ins Auto steigen und die Strecke bis zum Pisten-Ende fahren. Das wird jährlich getestet und beim Nichterreichen droht der Lizenzverlust für den Flughafen.
Ein denkmalgeschütztes Relikt ist die über hundertjährige sogenannte Biderhalle, der Hangar, der nach dem Flugpionier Oskar Bider benannt wurde. Eigentlich sollt der längst abgerissen werden, wurde aber wegen seiner schweizweit einzigartigen Bauweise unter Schutz gestellt. Nun soll ihn ein privater Liebhaber gekauft haben, mit der Auflage, den Bau originalgetreu am neuen Platz, irgendwo im Oberland, wieder aufzubauen. Vorläufig dient er noch als Abstellhalle für weniger gebrauchte Maschinen.
Maschinen wie Schneepflug oder Enteisungsfahrzeug.
In einem weiteren Hangar sind diverse Privatflieger eingestellt oder gehängt.
Wie jedes Fahrzeug brauchen auch Flugzeuge eine Energiequelle, im Normalfall noch immer Benzin oder Kerosin und das in grossen Mengen.
Weiter im Bildhintergrund ist links der Hangar für den Bundesratsflieger, der, wie ich vermute, noch immer weit hinten in der Türkei steht. Für den neuen ist hier noch kein Platz, der steht in Payern.
Und nicht zu vergessen ist hinten die Regabasis für die Rettungs-Helikopter. Andere Firmen wie die Lions Air, oder Mountain Flyers und die Airmatec nutzen die Hallen. Daneben profitieren die Heliswiss und die Segelflugschule vom Flughafen als Basis.
Wenn in einigen Jahren das Grossprojekt, der Einrichtung des Solarparks fertiggestellt wird, wären die angrenzenden Rasenflächen mit Solarpaneels überdeckt. Schaun wir mal!
Eigentlich sollte der Flugplatz bei Belp "Bern Airport" nach internationaler Schreibweise genannt werden, denn international ist auch seine Anbindung im Flugverkehr. Das haben wir Bärehöck-Senioren während der gut anderthalbstündigen Führung erfahren. Etwas weniger streng und aufwändig als z.B. in Kloten geht hier das Ein- und Auschecken, die Schalter und Kontrollstellen werden nur bei Bedarf bedient. Alles, auch draussen am Platz und bei der Luftraumkontrolle, ist auf die Berner Verhältnisse reduziert. Auf dem Rundgang konnten wir uns unkompliziert frei am Platz und in den Hallen alles ansehen und wurden ausführlich informiert.
Ein paar Bilder geben einen kurzen Einblick:



Besucherplattform und Windsack, die Starts und Landungen werden nach der Windrichtung angepasst.

Ein Flieger aus Portugal

Der Turm mit der Flugüberwachung von Skyguide. Vor dem Feuerwehrdepot das gelbe Pistenkontrollfahrzeug und das für den Einsatzleiter.

Florian 0, das kleinste der drei Löschfahrzeuge und dahinter zwei grosse mit jeweils 8000 Litern Löschwasser, 1200 Litern Schaum und 225 l Pulver. Der vierte Wagen ist eine mobile Werkstatt, der bei allerlei Havarien zum Einsatz kommt.

Innert höchstens drei Minuten muss die Feuerwehr am Einsatzort sein. Deshalb braucht es flinke Männer, die bei Alarm vom Aufenthaltsraum oben an der Stange herunterrutschen, in den Schutzanzug mit Stiefeln und Helm springen, ins Auto steigen und die Strecke bis zum Pisten-Ende fahren. Das wird jährlich getestet und beim Nichterreichen droht der Lizenzverlust für den Flughafen.

Ein denkmalgeschütztes Relikt ist die über hundertjährige sogenannte Biderhalle, der Hangar, der nach dem Flugpionier Oskar Bider benannt wurde. Eigentlich sollt der längst abgerissen werden, wurde aber wegen seiner schweizweit einzigartigen Bauweise unter Schutz gestellt. Nun soll ihn ein privater Liebhaber gekauft haben, mit der Auflage, den Bau originalgetreu am neuen Platz, irgendwo im Oberland, wieder aufzubauen. Vorläufig dient er noch als Abstellhalle für weniger gebrauchte Maschinen.

Maschinen wie Schneepflug oder Enteisungsfahrzeug.



In einem weiteren Hangar sind diverse Privatflieger eingestellt oder gehängt.

Wie jedes Fahrzeug brauchen auch Flugzeuge eine Energiequelle, im Normalfall noch immer Benzin oder Kerosin und das in grossen Mengen.
Weiter im Bildhintergrund ist links der Hangar für den Bundesratsflieger, der, wie ich vermute, noch immer weit hinten in der Türkei steht. Für den neuen ist hier noch kein Platz, der steht in Payern.
Und nicht zu vergessen ist hinten die Regabasis für die Rettungs-Helikopter. Andere Firmen wie die Lions Air, oder Mountain Flyers und die Airmatec nutzen die Hallen. Daneben profitieren die Heliswiss und die Segelflugschule vom Flughafen als Basis.

Wenn in einigen Jahren das Grossprojekt, der Einrichtung des Solarparks fertiggestellt wird, wären die angrenzenden Rasenflächen mit Solarpaneels überdeckt. Schaun wir mal!