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Adventskalender 2025
Zitat von Erwin am 30. November 2025, 10:14 UhrVom heutigen 1. Adventssonntag an soll in der Zeit bis Weihnachten wieder täglich ein Fenster mit Bildern und Geschichten aufgehen, so wie es mir gerade einfallen wird.
Jeden Tag ein neues Türchen mehr öffnen, so sollte bereits vor hundert Jahren den Kinder die Zeit des Wartens auf Weihnachten verkürzt werden. Wer den ersten Adventskalender erfunden hat, das weiss niemand, aber über diesen hier weiss man mehr:
Der Erfinder des Adventskalenders kommt aus München
Anfang des 20. Jahrhunderts hatte dann der Münchner Buchhändler und Verleger Gerhard Lang die rettende Idee für Eltern quengelnder Kinder: Er erfand den "modernen" Adventskalender. Lang arbeitete in der lithografischen Anstalt F. Reichhold in München, die unter anderem Plakate, Glückwunschkarten und Sammelbildchen druckte. Dort entwickelte er den ersten "Münchener Weihnachtskalender - Im Lande des Christkinds" und ließ dafür von dem Kinderbuchillustrator Richard Ernst Kepler eine Märchenwelt in 24 Miniaturbildern zeichnen. 1904 wurde der Kalender als Beilage in einer Stuttgarter Zeitung zu Werbezwecken verschenkt.
So kann man es mit weiteren Erklärungen auf BR4 nachlesen.
Vom heutigen 1. Adventssonntag an soll in der Zeit bis Weihnachten wieder täglich ein Fenster mit Bildern und Geschichten aufgehen, so wie es mir gerade einfallen wird.

Jeden Tag ein neues Türchen mehr öffnen, so sollte bereits vor hundert Jahren den Kinder die Zeit des Wartens auf Weihnachten verkürzt werden. Wer den ersten Adventskalender erfunden hat, das weiss niemand, aber über diesen hier weiss man mehr:
Der Erfinder des Adventskalenders kommt aus München
Anfang des 20. Jahrhunderts hatte dann der Münchner Buchhändler und Verleger Gerhard Lang die rettende Idee für Eltern quengelnder Kinder: Er erfand den "modernen" Adventskalender. Lang arbeitete in der lithografischen Anstalt F. Reichhold in München, die unter anderem Plakate, Glückwunschkarten und Sammelbildchen druckte. Dort entwickelte er den ersten "Münchener Weihnachtskalender - Im Lande des Christkinds" und ließ dafür von dem Kinderbuchillustrator Richard Ernst Kepler eine Märchenwelt in 24 Miniaturbildern zeichnen. 1904 wurde der Kalender als Beilage in einer Stuttgarter Zeitung zu Werbezwecken verschenkt.
So kann man es mit weiteren Erklärungen auf BR4 nachlesen.
Zitat von Erwin am 1. Dezember 2025, 9:29 UhrDie Adventszeit ist auch die Zeit der Weihnachtsmärkte. Zum Teil werden die bereits mitte November eröffnet und auch die Ladengeschäfte übertreffen sich gegenseitig mit "rechtzeitigen" Angeboten. Was eigentlich die stille- oder in Bayern die "staade" Zeit sein sollte, droht in kommerziellen Rummel auszuarten. Doch man kann sich der besonderen Stimmung von Tannenduft, Glühwein und Lebkuchen kaum erwehren, mir geht es jedenfalls so.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt wurde gerade, am letzten Freitag vor dem 1. Adventssonntag mit dem Prolog des Christkinds eröffnet. Dazu hatte es im Bayrischen Fernseher eine Live-Sendung gegeben. Wer mag, kann sich das hier nochmals ansehen, klick aufs Bild:
Posaunenbläser und ein grosser Kinderchor hatten die tausenden Besucher des Marktes eingestimmt auf den Vortrag des sechzehnjährigen Mädchens, welches nun für zwei Jahre die Rolle des Christkindles übernehmen darf. Im Juli wurde die damals fünzehnjährige Schülerin Nora Falk für die neue Amtszeit gewählt, sie wird nun eine strenge Aufgabe haben, in der sie an manchen Märkten, in Altersheimen und anderen Anlässen auftreten soll. Sie wird davon eine Menge Erfahrungen mit ins Leben nehmen können.
Dazu brachte der Kinderchor einer Nürberger Musikschule mit den dargeboten Liedern manches verstockte Herz in Rührung. Auch den Kindern wird dieser Tag unvergesslich bleiben.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten und sicher der berühmteste Christkindlesmarkt der Welt. In den Holzbuden des „Städtleins aus Holz und Tuch gemacht“ findet man traditionellen, oft handgearbeiteten Weihnachtsschmuck und süße Leckereien wie Lebkuchen. Zusätzliche Attraktionen sind die Kinderweihnacht und das Sternenhaus, der Markt der Partnerstädte und der Lichterzug der Nürnberger Kinder.
Chronik des Christkindlesmarktes
Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist weltberühmt. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1530 zurück. Erstmals explizit erwähnt wurde er im Jahre 1678. Der Markt kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken - eine Geschichte, die ihn zu dem macht, was er heute ist: Etwas ganz Besonderes!
Quellen: Website christkindlesmarkt.de/ und BR-Fernsehen.
Die Adventszeit ist auch die Zeit der Weihnachtsmärkte. Zum Teil werden die bereits mitte November eröffnet und auch die Ladengeschäfte übertreffen sich gegenseitig mit "rechtzeitigen" Angeboten. Was eigentlich die stille- oder in Bayern die "staade" Zeit sein sollte, droht in kommerziellen Rummel auszuarten. Doch man kann sich der besonderen Stimmung von Tannenduft, Glühwein und Lebkuchen kaum erwehren, mir geht es jedenfalls so.
Der Nürnberger Christkindlesmarkt wurde gerade, am letzten Freitag vor dem 1. Adventssonntag mit dem Prolog des Christkinds eröffnet. Dazu hatte es im Bayrischen Fernseher eine Live-Sendung gegeben. Wer mag, kann sich das hier nochmals ansehen, klick aufs Bild:
Posaunenbläser und ein grosser Kinderchor hatten die tausenden Besucher des Marktes eingestimmt auf den Vortrag des sechzehnjährigen Mädchens, welches nun für zwei Jahre die Rolle des Christkindles übernehmen darf. Im Juli wurde die damals fünzehnjährige Schülerin Nora Falk für die neue Amtszeit gewählt, sie wird nun eine strenge Aufgabe haben, in der sie an manchen Märkten, in Altersheimen und anderen Anlässen auftreten soll. Sie wird davon eine Menge Erfahrungen mit ins Leben nehmen können.

Dazu brachte der Kinderchor einer Nürberger Musikschule mit den dargeboten Liedern manches verstockte Herz in Rührung. Auch den Kindern wird dieser Tag unvergesslich bleiben.

Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist einer der ältesten und sicher der berühmteste Christkindlesmarkt der Welt. In den Holzbuden des „Städtleins aus Holz und Tuch gemacht“ findet man traditionellen, oft handgearbeiteten Weihnachtsschmuck und süße Leckereien wie Lebkuchen. Zusätzliche Attraktionen sind die Kinderweihnacht und das Sternenhaus, der Markt der Partnerstädte und der Lichterzug der Nürnberger Kinder.
Chronik des Christkindlesmarktes
Der Nürnberger Christkindlesmarkt ist weltberühmt. Seine Wurzeln reichen bis ins Jahr 1530 zurück. Erstmals explizit erwähnt wurde er im Jahre 1678. Der Markt kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken - eine Geschichte, die ihn zu dem macht, was er heute ist: Etwas ganz Besonderes!
Quellen: Website christkindlesmarkt.de/ und BR-Fernsehen.
Zitat von Erwin am 2. Dezember 2025, 9:32 UhrWas gibt es zu Nürnberg noch zu sagen.
Bei einem Besuch vor 35 Jahren konnten wir Nürnberg ein wenig besser kennen lernen. Nürnberg galt ja in früheren Jahrhunderten als «Des Reiches Schatzkästlein», wo sich Kaiser und Könige trafen, wo sich Handelswege kreuzten und Handwerk und Kunst sich zu hoher Blüte entwickelten. Leider wurde es in finsterer Zeit auch zur Metropole der Nazis und musste dafür schwer büssen. In den Januarnächten 1945 fielen grosse Teile der Altstadt dem Bombardement der Alliierten zum Opfer. Heute sind in der wiederaufgebauten Stadt nur noch etwa 20 % der historischen Gebäudesubstanz vorhanden. Darunter ist die Kaiserburg mit dem Museum, oder sind die Kirchen St. Lorenz und die Frauenkirche, mit ihren darin erhaltenen Kunstwerken sehenswert.
Von der Altstadt zur Burg
Der Marktplatz vor der Frauenkirche von deren Balkon traditionell das Christkindle spricht.
Eine Legende besagt, dass wer einmal am goldenen Ring des Schönen Brunnens dreht, drei Wünsche erfüllt bekommt, wer dreimal dreht, kann sich über viele Kinder freuen. Mit seiner sich nach oben verjüngenden Pyramidenform symbolisiert der Schöne Brunnen am Nürnberger Hauptmarkt das auf Gott gerichtete Weltbild im Mittelalter. Die Pläne zur Errichtung des Schönen Brunnens gehen auf Kaiser Karl IV, der auch bereits die Frauenkirche gestiftet hatte, zurück. Zwischen 1385 und 1396 erbaut, erhielt er eine eigene Wasserversorgung zum Nürnberger Hauptmarkt.
Natürlich drehen alle Besucher aus nah und fern daran, natürlich ohne Erfolg.
In den Kirchen finden die Besucher Kunstwerke berühmter Künstler, meist ohne deren Bedeutung und Hintergrund zu verstehen. Hier St. Lorenz, wo das hohe Sakramentshaus von Adam Kraft und...
der "Engelsgruß von Veit Stoß"
Meine Bilder sind leider nicht gut, weil sie von verblassten Dias kopiert sind. Als Erinnerung trotzdem gut, ich möchte heute nicht mehr dort unter der tausendfachen Touristenmasse sein.
Was gibt es zu Nürnberg noch zu sagen.
Bei einem Besuch vor 35 Jahren konnten wir Nürnberg ein wenig besser kennen lernen. Nürnberg galt ja in früheren Jahrhunderten als «Des Reiches Schatzkästlein», wo sich Kaiser und Könige trafen, wo sich Handelswege kreuzten und Handwerk und Kunst sich zu hoher Blüte entwickelten. Leider wurde es in finsterer Zeit auch zur Metropole der Nazis und musste dafür schwer büssen. In den Januarnächten 1945 fielen grosse Teile der Altstadt dem Bombardement der Alliierten zum Opfer. Heute sind in der wiederaufgebauten Stadt nur noch etwa 20 % der historischen Gebäudesubstanz vorhanden. Darunter ist die Kaiserburg mit dem Museum, oder sind die Kirchen St. Lorenz und die Frauenkirche, mit ihren darin erhaltenen Kunstwerken sehenswert.


Von der Altstadt zur Burg

Der Marktplatz vor der Frauenkirche von deren Balkon traditionell das Christkindle spricht.

Eine Legende besagt, dass wer einmal am goldenen Ring des Schönen Brunnens dreht, drei Wünsche erfüllt bekommt, wer dreimal dreht, kann sich über viele Kinder freuen. Mit seiner sich nach oben verjüngenden Pyramidenform symbolisiert der Schöne Brunnen am Nürnberger Hauptmarkt das auf Gott gerichtete Weltbild im Mittelalter. Die Pläne zur Errichtung des Schönen Brunnens gehen auf Kaiser Karl IV, der auch bereits die Frauenkirche gestiftet hatte, zurück. Zwischen 1385 und 1396 erbaut, erhielt er eine eigene Wasserversorgung zum Nürnberger Hauptmarkt.
Natürlich drehen alle Besucher aus nah und fern daran, natürlich ohne Erfolg.
In den Kirchen finden die Besucher Kunstwerke berühmter Künstler, meist ohne deren Bedeutung und Hintergrund zu verstehen. Hier St. Lorenz, wo das hohe Sakramentshaus von Adam Kraft und...

der "Engelsgruß von Veit Stoß"
Meine Bilder sind leider nicht gut, weil sie von verblassten Dias kopiert sind. Als Erinnerung trotzdem gut, ich möchte heute nicht mehr dort unter der tausendfachen Touristenmasse sein.
Zitat von Erwin am 3. Dezember 2025, 10:09 UhrWeihnachtsmarkt Huttwil
Von letztem Mittwochnachmittag bis zum Sonntag fand in Huttwil ebenfalls ein Weihnachtsmsarkt statt. Er gehöre zu den grössten, schönsten und romantischsten der Schweiz, so sagen die Veranstalter selbst. Alljährlich zieht es zehntausende Besucher:innen ins historische Zentrum von Huttwil.
Mit seinen über 100 Ausstellenden und wunderschön dekorierten Ständen und Gässchen hat der Huttwiler «Wiehnachtsmärit» grosse Bekanntheit erlangt.
Nicht nur im Oberaargau ist er als einer der schönsten winterlichen Märkte bekannt. Alljährlich reisen Besuchende aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland ins Dörfchen, um den Ständen entlang zu schlendern und sich das eine oder andere «z’ gänggele».Ein vielfältiges Rahmenprogramm sorgt für romantische und festliche Stimmung im ganzen Dorf.
Der Schmied macht auf der mobilen Esse ein Stück Eisen warm, um es dann mit rhytmisch wechselnden Schlägen, mit Hilfe seines Lehrbuben auf dem Ambos in Form zu schmieden.
Der Stand vom Hof "Spycher Handwerk", der ja vor Kurzem noch vom BäreHöck besucht wurde.
Es passte gerade gut, dass unsere Tochter für ihre Handarbeiten Wolle kaufen wollte. Darum war auch der Betrieb und Laden von Familie Grädel in Schwarzenbach/Huttwil das eigentliche Ziel.
Was mit der Wolle vom Waschen bis zum fertigen Vlies und sogar zur fertigen Bettdecke geschieht, kann dort direkt mitverfolgt werden.
Die riesige Auswahl von Wolle in allermöglichen Farben stellte die Käuferin vor Probleme. Die Farben und Arten sollen zusammenpassen. Da ist ja vom Walliserschaf über Ziegen, Lamas und Kamelen, bis zur Maulbeerseide alles dabei. Sie hat schliesslich eine ganzen Sack voll mitgenommen und macht dann allerlei gefilzte "Staubfänger " daraus.
Die Hoftiere stehen jetzt zumeist im Stall und fressen Heu und lassen sichs gut gehen...
...vor allem die verschiedenen Schafe aus verschiedenen Rassen.
So steht es geschrieben:
...und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. (Matthäus 25,32)
(Zum Bild von den Schafböcken) Hoffentlich müssen die jetzt nicht auf das Jüngste Gericht warten.
Weihnachtsmarkt Huttwil
Von letztem Mittwochnachmittag bis zum Sonntag fand in Huttwil ebenfalls ein Weihnachtsmsarkt statt. Er gehöre zu den grössten, schönsten und romantischsten der Schweiz, so sagen die Veranstalter selbst. Alljährlich zieht es zehntausende Besucher:innen ins historische Zentrum von Huttwil.

Mit seinen über 100 Ausstellenden und wunderschön dekorierten Ständen und Gässchen hat der Huttwiler «Wiehnachtsmärit» grosse Bekanntheit erlangt.

Nicht nur im Oberaargau ist er als einer der schönsten winterlichen Märkte bekannt. Alljährlich reisen Besuchende aus der ganzen Schweiz und dem nahen Ausland ins Dörfchen, um den Ständen entlang zu schlendern und sich das eine oder andere «z’ gänggele».Ein vielfältiges Rahmenprogramm sorgt für romantische und festliche Stimmung im ganzen Dorf.

Der Schmied macht auf der mobilen Esse ein Stück Eisen warm, um es dann mit rhytmisch wechselnden Schlägen, mit Hilfe seines Lehrbuben auf dem Ambos in Form zu schmieden.

Der Stand vom Hof "Spycher Handwerk", der ja vor Kurzem noch vom BäreHöck besucht wurde.
Es passte gerade gut, dass unsere Tochter für ihre Handarbeiten Wolle kaufen wollte. Darum war auch der Betrieb und Laden von Familie Grädel in Schwarzenbach/Huttwil das eigentliche Ziel.

Was mit der Wolle vom Waschen bis zum fertigen Vlies und sogar zur fertigen Bettdecke geschieht, kann dort direkt mitverfolgt werden.

Die riesige Auswahl von Wolle in allermöglichen Farben stellte die Käuferin vor Probleme. Die Farben und Arten sollen zusammenpassen. Da ist ja vom Walliserschaf über Ziegen, Lamas und Kamelen, bis zur Maulbeerseide alles dabei. Sie hat schliesslich eine ganzen Sack voll mitgenommen und macht dann allerlei gefilzte "Staubfänger " daraus.

Die Hoftiere stehen jetzt zumeist im Stall und fressen Heu und lassen sichs gut gehen...

...vor allem die verschiedenen Schafe aus verschiedenen Rassen.
So steht es geschrieben:
...und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. (Matthäus 25,32)
(Zum Bild von den Schafböcken) Hoffentlich müssen die jetzt nicht auf das Jüngste Gericht warten.
Zitat von Erwin am 4. Dezember 2025, 9:52 UhrHeimatvertriebene
Wie es wohl den Leuten geht, deren Dörfer von Bergsturzgefahr bedroht sind oder gar bereits verschüttet wurden? Brienz/Brinzauls in Graubünden ist nun bereits seit bald drei Jahren unbewohnt, die dort lebenden Menschen mussten mit ihrem Tiern und ihre beweglichen Habe das Dorf verlassen und fanden inzwischen wohl neue Unterkünfte. Die Schutthalde bleibt drohend über den Häusern hängen und niemand weiss, ob eine Rückkehr jemals möglich sein wird.
Brienz/Brinzauls (Graubünden, Schweiz) am 13. September 2020, mit Felsen aus den "Insel"-Felsstürzen oberhalb des Dorfs auf den Bergwiesen nahe der Brienzerstrasse. Von Orlando Mugwyler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
So sah das Dorf noch vor wenigen Jahren aus, als wir dort vorbei fuhren und bereits wussten, dass die bucklige Strasse vom rutschenden Berg herrührte.
Ganz anders war es im Lötschental, dort musste das Dorf Blatten ebenfalls wegen des drohenden Bergsturzes evakuiert werden. -Und der Berg kam und er verschüttete das Dorf samt Kirche und altem Dorfkern -und der Bach staute sich und überflutete die noch verschonten Häuser-. Mit dem wenigen das die Leute mitnehmen konnten, leben sie nun provisorisch irgendwo, wo sie sich kaum zu Hause fühlen können.
Aus dem alten Dorf Blatten wurde 1984 ein unbewohntes Haus von 1568 ins Ballenberg-Museum verpflanzt. Es berührt nun, dass es das einzige Haus ist, das die Katastrophe unbeschädigt überstanden hat, weil es mit allen Balken, Dielen, Türen und Fenstern von dem jetzt mit hundert Metern Schutt zugedecktem Platz neben der Kirche fortgebracht wurde.
Hier ein eigenes Bild von einem früheren Besuch am Ballenberg.
Auf dieses Haus hat ein Artikel in der Online-Zeitschrift plattformJ.ch hingewiesen. Dort kann mehr darüber nachgelesen werden.
Neben aller Tragik ist es doch tröstlich, dass keine Menschen an Leib und Leben zu Schaden kamen. Den dort Vertriebenen wünschen wir jetzt in der kalten Zeit einen warmer Platz in freundlicher Gemeinschaft und dass sie bald neue Zukunfts-Perspektiven haben werden.
Heimatvertriebene
Wie es wohl den Leuten geht, deren Dörfer von Bergsturzgefahr bedroht sind oder gar bereits verschüttet wurden? Brienz/Brinzauls in Graubünden ist nun bereits seit bald drei Jahren unbewohnt, die dort lebenden Menschen mussten mit ihrem Tiern und ihre beweglichen Habe das Dorf verlassen und fanden inzwischen wohl neue Unterkünfte. Die Schutthalde bleibt drohend über den Häusern hängen und niemand weiss, ob eine Rückkehr jemals möglich sein wird.

Brienz/Brinzauls (Graubünden, Schweiz) am 13. September 2020, mit Felsen aus den "Insel"-Felsstürzen oberhalb des Dorfs auf den Bergwiesen nahe der Brienzerstrasse. Von Orlando Mugwyler, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
So sah das Dorf noch vor wenigen Jahren aus, als wir dort vorbei fuhren und bereits wussten, dass die bucklige Strasse vom rutschenden Berg herrührte.
Ganz anders war es im Lötschental, dort musste das Dorf Blatten ebenfalls wegen des drohenden Bergsturzes evakuiert werden. -Und der Berg kam und er verschüttete das Dorf samt Kirche und altem Dorfkern -und der Bach staute sich und überflutete die noch verschonten Häuser-. Mit dem wenigen das die Leute mitnehmen konnten, leben sie nun provisorisch irgendwo, wo sie sich kaum zu Hause fühlen können.
Aus dem alten Dorf Blatten wurde 1984 ein unbewohntes Haus von 1568 ins Ballenberg-Museum verpflanzt. Es berührt nun, dass es das einzige Haus ist, das die Katastrophe unbeschädigt überstanden hat, weil es mit allen Balken, Dielen, Türen und Fenstern von dem jetzt mit hundert Metern Schutt zugedecktem Platz neben der Kirche fortgebracht wurde.
Hier ein eigenes Bild von einem früheren Besuch am Ballenberg.
Auf dieses Haus hat ein Artikel in der Online-Zeitschrift plattformJ.ch hingewiesen. Dort kann mehr darüber nachgelesen werden.
Neben aller Tragik ist es doch tröstlich, dass keine Menschen an Leib und Leben zu Schaden kamen. Den dort Vertriebenen wünschen wir jetzt in der kalten Zeit einen warmer Platz in freundlicher Gemeinschaft und dass sie bald neue Zukunfts-Perspektiven haben werden.
Zitat von Erwin am 6. Dezember 2025, 8:49 UhrAn einem grauen Dezembertag übers Land wandern
Übervoll ist der Weiher nach der langen Regenzeit
Die wenigen Frostnächte liessen eine dünne Eisschicht zurück
Alte Eichbäume, seit Jahrhunderten da und werden weiter dortbleiben
Eine kleine Schafherde auf leerer Flur...
An einem grauen Dezembertag übers Land wandern

Übervoll ist der Weiher nach der langen Regenzeit

Die wenigen Frostnächte liessen eine dünne Eisschicht zurück

Alte Eichbäume, seit Jahrhunderten da und werden weiter dortbleiben

Eine kleine Schafherde auf leerer Flur...
Zitat von Erwin am 7. Dezember 2025, 10:34 UhrWeihnachstmarkt in Bern
Am Samstag dürften die besten Bilder von den veschiedenen Berner Märkte zu finden sein, hier das Ergebnis:
Bereits im Bahnhof, wo auch der Bäcker seinen Stand aufgebaut hat und Grittibänze verkauft, das bekannte Lichtergehänge. Man soll auf die Weihnachtszeit eingestimmt werden.
Die Not einzelner Menschen könnte nie deutlicher werden, als gerade in dieser Zeit.
Während im Schaufenster die Angebote unübersehbar sind
Laden auch die Buden der Marktplätze zum Kaufen ein.
Aus aller Welt sind sie nach Bern gekommen, die Besucher, und sie bewundern die enorme Auswahl, und sie behindern sich gegenseitig beim Herumschlendern.
Am Bundesplatz ein anderes Bild. Zur jährlich wiederkehrende Aktion auf dem Bundesplatz brannten wieder über 1000 Kerzen. Die Aktion «Eine Million Sterne» der Caritas die auch in 100 anderen Städten stattfindet, erinnert an Menschen auf der Schattenseite des Lebens.
Am Abend des 6. Dezember wird ein Teil der Kerzen von den Helfern direkt angezündet, bei anderen geschieht dies durch Passant:innen. «Der Bundesplatz mit den Steinplatten ist ideal und das Bundeshaus im Hintergrund habe eine grosse Symbolkraft.» An den Ständen hat man neben Gratisglühwein auch über Twint spenden können und selbst eine Kerze anfügen dürfen.
Zur Bundesterrasse und weiter...
...zum Sternenmarkt auf der Kleinen Schanze...
...wo es besonders stimmungsvoll sein soll.
Stimmungsvoll war es dort, um die Glühweinstände herrschte fast eine Ballermann-Stimmung, und als man ins Gedränge geraten war dröhnte noch eine vollverstärkte Stimme von den üppig beleuchteten Tannen her.
Da war ich müde und froh endlich dem umzäunten Gelände durch den Ausgang entfliehen zu können.
Weihnachstmarkt in Bern
Am Samstag dürften die besten Bilder von den veschiedenen Berner Märkte zu finden sein, hier das Ergebnis:
Bereits im Bahnhof, wo auch der Bäcker seinen Stand aufgebaut hat und Grittibänze verkauft, das bekannte Lichtergehänge. Man soll auf die Weihnachtszeit eingestimmt werden.
Die Not einzelner Menschen könnte nie deutlicher werden, als gerade in dieser Zeit.
Während im Schaufenster die Angebote unübersehbar sind
Laden auch die Buden der Marktplätze zum Kaufen ein.
Aus aller Welt sind sie nach Bern gekommen, die Besucher, und sie bewundern die enorme Auswahl, und sie behindern sich gegenseitig beim Herumschlendern.
Am Bundesplatz ein anderes Bild. Zur jährlich wiederkehrende Aktion auf dem Bundesplatz brannten wieder über 1000 Kerzen. Die Aktion «Eine Million Sterne» der Caritas die auch in 100 anderen Städten stattfindet, erinnert an Menschen auf der Schattenseite des Lebens.
Am Abend des 6. Dezember wird ein Teil der Kerzen von den Helfern direkt angezündet, bei anderen geschieht dies durch Passant:innen. «Der Bundesplatz mit den Steinplatten ist ideal und das Bundeshaus im Hintergrund habe eine grosse Symbolkraft.» An den Ständen hat man neben Gratisglühwein auch über Twint spenden können und selbst eine Kerze anfügen dürfen.
Zur Bundesterrasse und weiter...
...zum Sternenmarkt auf der Kleinen Schanze...
...wo es besonders stimmungsvoll sein soll.
Stimmungsvoll war es dort, um die Glühweinstände herrschte fast eine Ballermann-Stimmung, und als man ins Gedränge geraten war dröhnte noch eine vollverstärkte Stimme von den üppig beleuchteten Tannen her.
Da war ich müde und froh endlich dem umzäunten Gelände durch den Ausgang entfliehen zu können.
Zitat von Erwin am 8. Dezember 2025, 9:24 UhrGestern war ein offenes Adventssingen mit unserem Chor bei dem besonders Familien mit Kindern in die von vielen Kerzen beleuchtete Kirche eingeladen waren.
Die Krippe wird bis jetzt nur von ein paar Hirten bespielt, die Hauptpersonen werden später dazu stossen. Liebevoll wir die Szenerie alle Jahre wieder aufgebaut und nicht nur Kinder erfreuen sich daran.
Mit altbekannten Liedern und auch weniger geläufigen war es eine stimmungsvolle Stunde. Eines meiner Lieblingslieder dabei ist das vom kleine Trommelknaben, das 1941 in der USA entstand und seither in unzähligen Versionen weltweit dargeboten wurde. Hier eine alte Version mit Bing Crosby:https://youtu.be/7oTdKkytYK8?si=CGCG7bJZkhb-9k67
Immer wieder schön, hier mit einem sonderbaren Filmchen hinterlegt.
Gestern war ein offenes Adventssingen mit unserem Chor bei dem besonders Familien mit Kindern in die von vielen Kerzen beleuchtete Kirche eingeladen waren.

Die Krippe wird bis jetzt nur von ein paar Hirten bespielt, die Hauptpersonen werden später dazu stossen. Liebevoll wir die Szenerie alle Jahre wieder aufgebaut und nicht nur Kinder erfreuen sich daran.
Mit altbekannten Liedern und auch weniger geläufigen war es eine stimmungsvolle Stunde. Eines meiner Lieblingslieder dabei ist das vom kleine Trommelknaben, das 1941 in der USA entstand und seither in unzähligen Versionen weltweit dargeboten wurde. Hier eine alte Version mit Bing Crosby:
Immer wieder schön, hier mit einem sonderbaren Filmchen hinterlegt.



