Nur ungelesene Themen anzeigen
Neuer Anlass: Murten ausgeschlachtet
Zitat von Erwin am 9. September 2026, 15:33 UhrWir sind in der Vorbereitung zu einem Bärehöck-Besuch der aktuellen Ausstellung im Historischen Museum in Bern.
Dazu ein Bericht auf Arttv.ch mit Video.
Das riesige Gemälde auf 100 x 10 Metern Leinwand, wo in verklärender Art der Sieg der Eidgenossen über das Heer des Burgunder Herzogs Karl der Kühne berichtet wird, war nach seiner Entstehung am Ende des 19. Jahrhunderts ein grosses Publikumsmagnet. Anlässlich der Expo 02 war es im rostigen Monolit im Murtensee ausgestellt und wer es damals nicht sehen konnte, kann es jetzt zum Teil oder ganz als Digitalisierung im BHM genauer betrachten.
Die Ausstellung bezweckt eine kritische Ansicht der Kriegsberichterstattung, denn bei der bewussten Schlacht vor nunmehr 550 Jahren verloren immerhin 10 000 Menschen ihr Leben. Das sollte zu denken geben, besonders in der heutigen Situation mit mehreren Kriegsschauplätzen.
Catherine Nedzynski, unser kürzlich verstorbenes Gründungsmitglied, hatte einen gemeinsamen Besuch mit vorgängigem Mittagessen geplant. Wir werden das in ihrem Sinn weiterführen. Termin und Details demnächst.
Wir sind in der Vorbereitung zu einem Bärehöck-Besuch der aktuellen Ausstellung im Historischen Museum in Bern.
Dazu ein Bericht auf Arttv.ch mit Video.
Das riesige Gemälde auf 100 x 10 Metern Leinwand, wo in verklärender Art der Sieg der Eidgenossen über das Heer des Burgunder Herzogs Karl der Kühne berichtet wird, war nach seiner Entstehung am Ende des 19. Jahrhunderts ein grosses Publikumsmagnet. Anlässlich der Expo 02 war es im rostigen Monolit im Murtensee ausgestellt und wer es damals nicht sehen konnte, kann es jetzt zum Teil oder ganz als Digitalisierung im BHM genauer betrachten.
Die Ausstellung bezweckt eine kritische Ansicht der Kriegsberichterstattung, denn bei der bewussten Schlacht vor nunmehr 550 Jahren verloren immerhin 10 000 Menschen ihr Leben. Das sollte zu denken geben, besonders in der heutigen Situation mit mehreren Kriegsschauplätzen.
Catherine Nedzynski, unser kürzlich verstorbenes Gründungsmitglied, hatte einen gemeinsamen Besuch mit vorgängigem Mittagessen geplant. Wir werden das in ihrem Sinn weiterführen. Termin und Details demnächst.
Zitat von Erwin am 7. Oktober 2026, 10:24 UhrInzwischen ist der Museumsbesuch auf den 19. November 2026 gebucht. Die Ausschreibung ist hier aufgeschaltet. Morgens um 10 Uhr treffen wir uns im Historischen Museum Bern und sehen dort was es heute noch zu den geschichtsträchtigen Ereignissen zu erfahren ist. Anschliessend werden wir gemeinsam im Restaurant Anker beim Kindlifresserbrunnen zu Mittag essen.
Um mir einen besseren Eindruck von den Schauplätzen der Schlacht zu machen, war mir ein Besuch des Museums in Murten und Umgebung wichtig. Siehe dazu den Magazin-Bericht
Zwischen Murten und Münchenwiler ist auf dem Hügel "Bodenmünzi" ein schmucker Pavillon aufgestellt. Dort war einst das Feldlager Karls des Kühnen und von dort glaubte er sein Vorhaben, die Stadt zu erobern, überwachen zu können. Doch es kam anders, denn hinter dem Grünhag, bei Münchenwiler, von Ulmiz her, drangen bereits die Eidgenossen heran.
Die Kanonen der Belagerer waren bald erobert und ein grosses Schlachtgetümmel entbrannte, was den Burgundern und ihren Verbündeten zum Verhängnis wurde.
Schliesslich gelang dem kühnen Karl noch einmal die Flucht. Seine Landsknechte und Ritter fielen zum grossen Teil im Rückzugsgefecht. Man kann sich das mit Leichen und Verwundeten übersähte Feld kaum vorstellen, mit den beutesuchenden Gewinnern dazwischen, die auch die letzten noch Lebenden umbrachten und beraubten.
Heute sind dort fruchtbare Felder und die Aussenquartiere von Murten. Nur noch der hohe Obelisk erinnert an die dort gefallenen Menschen.
Inzwischen ist der Museumsbesuch auf den 19. November 2026 gebucht. Die Ausschreibung ist hier aufgeschaltet. Morgens um 10 Uhr treffen wir uns im Historischen Museum Bern und sehen dort was es heute noch zu den geschichtsträchtigen Ereignissen zu erfahren ist. Anschliessend werden wir gemeinsam im Restaurant Anker beim Kindlifresserbrunnen zu Mittag essen.
Um mir einen besseren Eindruck von den Schauplätzen der Schlacht zu machen, war mir ein Besuch des Museums in Murten und Umgebung wichtig. Siehe dazu den Magazin-Bericht

Zwischen Murten und Münchenwiler ist auf dem Hügel "Bodenmünzi" ein schmucker Pavillon aufgestellt. Dort war einst das Feldlager Karls des Kühnen und von dort glaubte er sein Vorhaben, die Stadt zu erobern, überwachen zu können. Doch es kam anders, denn hinter dem Grünhag, bei Münchenwiler, von Ulmiz her, drangen bereits die Eidgenossen heran.

Die Kanonen der Belagerer waren bald erobert und ein grosses Schlachtgetümmel entbrannte, was den Burgundern und ihren Verbündeten zum Verhängnis wurde.

Schliesslich gelang dem kühnen Karl noch einmal die Flucht. Seine Landsknechte und Ritter fielen zum grossen Teil im Rückzugsgefecht. Man kann sich das mit Leichen und Verwundeten übersähte Feld kaum vorstellen, mit den beutesuchenden Gewinnern dazwischen, die auch die letzten noch Lebenden umbrachten und beraubten.

Heute sind dort fruchtbare Felder und die Aussenquartiere von Murten. Nur noch der hohe Obelisk erinnert an die dort gefallenen Menschen.