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Zitat von Andreas am 2. Dezember 2023, 23:38 UhrWer kennt noch den Kanon:
C A F F E E,
nicht für Kinder ist Kaffee
sei doch kein Muselmann,
der ihn nicht lassen kann
Das CAFFEE steht für die Noten
Wer kennt noch den Kanon:
C A F F E E,
nicht für Kinder ist Kaffee
sei doch kein Muselmann,
der ihn nicht lassen kann
Das CAFFEE steht für die Noten
Zitat von Rollo85 am 2. Dezember 2023, 23:57 UhrRolo85 kennt den Kanon aus der Primarschule. Ich hatte einen Lehrer, dem Singen ganz weit oben stand. Wir waren damit auch 2x im Radio-Studio Zürich für Aufnahmen - in erster Linie mit der Struwelpeterkantate aber eben als Ergänzung auch mit dem genannten Kanon.
Rolf
Rolo85 kennt den Kanon aus der Primarschule. Ich hatte einen Lehrer, dem Singen ganz weit oben stand. Wir waren damit auch 2x im Radio-Studio Zürich für Aufnahmen - in erster Linie mit der Struwelpeterkantate aber eben als Ergänzung auch mit dem genannten Kanon.
Rolf
Zitat von Erwin am 3. Dezember 2023, 15:28 UhrDen C, A, F, F, E, E-Kanon hat wohl jeder in der Singstunde gehabt, die Struwwelpeter-Kantate kannte ich nicht und habe sie jetzt erstmals auf Youtube gehört.
Wie bringe ich jetzt den Struwwelpeter in Verbindung mit dem 3. Türchen, vom
1. Adventssonntag? Mal sehen.
Nun brennt die erste Kerze als Symbol zu den vier Adventssonntagen. Die ersten Weihnachtskrippen werden nach und nach mit ihrem Personal bestückt. Hier sehen wir eine Szene aus der vom Johanneszentrum in Bremgarten, wo die hochschwangere Maria mit ihrem Josef auf dem Weg nach Bethlehem Rast hält. Nach Bethlehem, das nicht die geringste der Städte Israels sei, wie es im Buch geschrieben ist. Auf der bereits vorbereiteten Bühne für das grosse Ereignis an Weihnachten, warten die Hirten ohne bereits zu wissen, welche Rolle sie dann spielen werden. Den einen habe ich gross ins Bild gesetzt, ein struppiger Kärli, oder?
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Fast so struppig wie der Struwwelpeter aus dem heute so kurios aus der Zeit gefallenen Bilderbuch. Wird uns der Hirte mit seiner Laterne das Licht von Bethlehem bringen?
Den C, A, F, F, E, E-Kanon hat wohl jeder in der Singstunde gehabt, die Struwwelpeter-Kantate kannte ich nicht und habe sie jetzt erstmals auf Youtube gehört.
Wie bringe ich jetzt den Struwwelpeter in Verbindung mit dem 3. Türchen, vom
1. Adventssonntag? Mal sehen.


Nun brennt die erste Kerze als Symbol zu den vier Adventssonntagen. Die ersten Weihnachtskrippen werden nach und nach mit ihrem Personal bestückt. Hier sehen wir eine Szene aus der vom Johanneszentrum in Bremgarten, wo die hochschwangere Maria mit ihrem Josef auf dem Weg nach Bethlehem Rast hält. Nach Bethlehem, das nicht die geringste der Städte Israels sei, wie es im Buch geschrieben ist. Auf der bereits vorbereiteten Bühne für das grosse Ereignis an Weihnachten, warten die Hirten ohne bereits zu wissen, welche Rolle sie dann spielen werden. Den einen habe ich gross ins Bild gesetzt, ein struppiger Kärli, oder?

Fast so struppig wie der Struwwelpeter aus dem heute so kurios aus der Zeit gefallenen Bilderbuch. Wird uns der Hirte mit seiner Laterne das Licht von Bethlehem bringen?
Zitat von Theo am 4. Dezember 2023, 4:13 UhrTriste Information:
Léonard Gianadda est décédé à l’âge de 88 ans
Atteint d’un cancer des os, le mécène valaisan s’en est allé dimanche à l’Hôpital de Martigny
Triste Information:
Léonard Gianadda est décédé à l’âge de 88 ans
Atteint d’un cancer des os, le mécène valaisan s’en est allé dimanche à l’Hôpital de Martigny
Zitat von Erwin am 5. Dezember 2023, 9:23 UhrEin Nachruf in der NZZ:
Zum Tod von Léonard Gianadda, dem Mäzen der kleinen Leute. Er holte Rodin, Chagall, van Gogh in die Schweizer Provinz
Erst war er Ingenieur und Millionär, dann wurde er Kunstmäzen und machte aus seiner Heimatstadt Martigny ein Kleinod der internationalen Kulturszene.
30 Jahre seines Lebens habe er mit Geldverdienen verschwendet, sagte Léonard Gianadda, Jahrgang 1935, einmal. Verschwenden ist ein grosses Wort, denn Gianadda machte in dieser Zeit ein Vermögen. In drei Jahrzehnten erwirtschaftete er 300 Millionen Franken. Dann kam die Zäsur.
Der Wohnungsbau in Martigny brachte Gianadda Millionen. Zum Dank brachte er der Stadt Claude Monet.
Mehr über ihn und sein Wirken hier auf Wikipedia
Ein Nachruf in der NZZ:
Zum Tod von Léonard Gianadda, dem Mäzen der kleinen Leute. Er holte Rodin, Chagall, van Gogh in die Schweizer Provinz
Erst war er Ingenieur und Millionär, dann wurde er Kunstmäzen und machte aus seiner Heimatstadt Martigny ein Kleinod der internationalen Kulturszene.
30 Jahre seines Lebens habe er mit Geldverdienen verschwendet, sagte Léonard Gianadda, Jahrgang 1935, einmal. Verschwenden ist ein grosses Wort, denn Gianadda machte in dieser Zeit ein Vermögen. In drei Jahrzehnten erwirtschaftete er 300 Millionen Franken. Dann kam die Zäsur.
Der Wohnungsbau in Martigny brachte Gianadda Millionen. Zum Dank brachte er der Stadt Claude Monet.
Mehr über ihn und sein Wirken hier auf Wikipedia
Zitat von Erwin am 5. Dezember 2023, 10:06 UhrGestern war der 4. Dezember und da waren die BäreHöck-Frauen im Berner Münster. Wir drei Männer durften auch mit, was nicht selbstverständlich war, denn das Thema hiess: Von Frauen-über Frauen, aber nicht nur für Frauen. Ungezählte Frauenfiguren waren in Bildern, Statuen und Erzählungen zu beachten. Vor allem waren es Frauen mit alttestamentlichem Bezug. Kaum verwunderlich, im reformierten Berner Münster. Als wir da im Chor vorne dem himmlischen Gesang der Cecilia Bartoli lauschten, im „Himmlischen Hof“, genau unter den vielen Heiligen, da musste ich auch an die dort oben dargestellten Frauen denken. Eine davon ist die Heilige Barbara, die dort fast in der Mitte, gleich beim Bären zu finden ist. Vor einigen Jahren, anlässlich der Reinigung des Gewölbes, konnten wir die Figuren aus der Nähe betrachten. Ein leider ganz schlechtes Bild habe ich mir noch aufbewahrt davon. Wenn ihr auf das Bild klickt, öffnet sich ein Youtube-Video, wo die Geschichte zur Hl, Barbara erzählt wird.
Und heute könnte man noch, wenn es gestern nicht gereicht hat, Barbara-Zweige einstellen.
Gestern war der 4. Dezember und da waren die BäreHöck-Frauen im Berner Münster. Wir drei Männer durften auch mit, was nicht selbstverständlich war, denn das Thema hiess: Von Frauen-über Frauen, aber nicht nur für Frauen. Ungezählte Frauenfiguren waren in Bildern, Statuen und Erzählungen zu beachten. Vor allem waren es Frauen mit alttestamentlichem Bezug. Kaum verwunderlich, im reformierten Berner Münster. Als wir da im Chor vorne dem himmlischen Gesang der Cecilia Bartoli lauschten, im „Himmlischen Hof“, genau unter den vielen Heiligen, da musste ich auch an die dort oben dargestellten Frauen denken. Eine davon ist die Heilige Barbara, die dort fast in der Mitte, gleich beim Bären zu finden ist. Vor einigen Jahren, anlässlich der Reinigung des Gewölbes, konnten wir die Figuren aus der Nähe betrachten. Ein leider ganz schlechtes Bild habe ich mir noch aufbewahrt davon. Wenn ihr auf das Bild klickt, öffnet sich ein Youtube-Video, wo die Geschichte zur Hl, Barbara erzählt wird.
Und heute könnte man noch, wenn es gestern nicht gereicht hat, Barbara-Zweige einstellen.
Zitat von Erwin am 6. Dezember 2023, 16:11 UhrNikolaus von Myra
Heute am 6. Dezember ist der Nikolaus in aller Munde. Einmal als in Schoki-Formen gepresster Abguss, und auch auf allen Medien. Das heisst in unseren Gefilden eher als Samichlous, obwohl er unsäglich vermehrt in der Werbung als CocaCola-Amiclaus dargestellt wird. Eine Witzfigur, die kaum mehr was mit dem in vielen Varianten hierzulande gepflegten Brauchtum zu tun hat. Ho,ho,ho 😈
In der italienischen Hafenstadt Bari, ganz weit unten in Apulien werden in der Kathedrale die Reliquien des Heiligen Nikolaus von Myra vor allem durch Pilger aus Russland verehrt. Seefahrer hatten im 11. Jh. in Myra, dem heutigen Demre in der Türkei den Sarkophag des sagenhaften Bischofs aufgebrochen und die Gebeine dann nach Bari entführt.
Ein paar Bilder von unserem Besuch dort:
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Auf dem Platz vor der Kathedrale steht in einer Ecke eine von Putin gespendete Nikolausstatue zu Recht völlig unbeachtet.
Die historisch belegte Geschichte mit den Legenden des Heiligen Nikolaus wird im ökumenischen Heiligen Lexikon neutral dargestellt.
Während ich den vom vortäglichen Chlousehöck des Chors reichlich übrig gebliebenen Nussvorrat in zur Backerei gebräuchliche Form gebracht habe, wurden im Radio allerlei Begebenheiten um den Samichlous erzählt. Ich war selbst vor Jahren auch ein paar Jahre lang einer von den teils gefürchteten oder sehnlichst erwarteten Darstellern. Unser Team bestand aus dem Nikolaus im Bischofsornat mit Bart, Stab und Mytra, sowie dem obligaten Schmutzli in Mönchskutte mit Sack und Rute. Vor dem Einsatz wurden wir beide von einem Coiffeur und Maskenbildner entsprechend vorbereitet. Nach vorhergehender Bestellung besuchten wir dann die verschiedenen Wohnungen, um den Kindern dort einerseits „die Leviten zu lesen“ und sie andererseits zu loben und beschenken. Mal wurden wir mit grellem Licht als Darsteller einer Videoproduktion begrüsst, mal von ganz andächtigen Kindern mit ihren „Värsli“. Einmal trafen wir zu Fuss auf dem Platz eines Wohnquartiers auf einen der weltlich kostümierten Chläuse, der auf eine Kutsche sitzend den umstehenden Kindern Eindruck machen sollte. Wir versuchten unbemerkt vorbeizukommen, doch eine Gruppe von Kindern hatte uns entdeckt und eines rief: „Lueget da, dört isch der richtig Samichlous“. Eine alleinerziehende Mutter hatte mir geschrieben, ich solle ihren Buben ermahnen, das RRR wie in Bern üblich lernen auszusprechen. Da war ich als Logopäde gefordert, dabei hatte die Mutter selbst den gleichen Sprachfehler. Einem anderen Buben war nicht beizukommen, er verweigerte jegliche Kontaktaufnahme, vermutlich hatte man ihm vorher gehörig Angst eingejagt. Lang ists her, den Coiffeur habe ich später mal in einem Pflegeheim völlig verhürschet und verwirrt angetroffen und auch der treue Schmutzli lebt nicht mehr.
Jetzt bleiben nur noch leere Nussschalen, ob eine KI-Maschine wohl die zusammenpassenden Teile sortieren und wieder zusammenfügen könnte?
Nikolaus von Myra
Heute am 6. Dezember ist der Nikolaus in aller Munde. Einmal als in Schoki-Formen gepresster Abguss, und auch auf allen Medien. Das heisst in unseren Gefilden eher als Samichlous, obwohl er unsäglich vermehrt in der Werbung als CocaCola-Amiclaus dargestellt wird. Eine Witzfigur, die kaum mehr was mit dem in vielen Varianten hierzulande gepflegten Brauchtum zu tun hat. Ho,ho,ho 😈
In der italienischen Hafenstadt Bari, ganz weit unten in Apulien werden in der Kathedrale die Reliquien des Heiligen Nikolaus von Myra vor allem durch Pilger aus Russland verehrt. Seefahrer hatten im 11. Jh. in Myra, dem heutigen Demre in der Türkei den Sarkophag des sagenhaften Bischofs aufgebrochen und die Gebeine dann nach Bari entführt.
Ein paar Bilder von unserem Besuch dort:

Auf dem Platz vor der Kathedrale steht in einer Ecke eine von Putin gespendete Nikolausstatue zu Recht völlig unbeachtet.
Die historisch belegte Geschichte mit den Legenden des Heiligen Nikolaus wird im ökumenischen Heiligen Lexikon neutral dargestellt.

Während ich den vom vortäglichen Chlousehöck des Chors reichlich übrig gebliebenen Nussvorrat in zur Backerei gebräuchliche Form gebracht habe, wurden im Radio allerlei Begebenheiten um den Samichlous erzählt. Ich war selbst vor Jahren auch ein paar Jahre lang einer von den teils gefürchteten oder sehnlichst erwarteten Darstellern. Unser Team bestand aus dem Nikolaus im Bischofsornat mit Bart, Stab und Mytra, sowie dem obligaten Schmutzli in Mönchskutte mit Sack und Rute. Vor dem Einsatz wurden wir beide von einem Coiffeur und Maskenbildner entsprechend vorbereitet. Nach vorhergehender Bestellung besuchten wir dann die verschiedenen Wohnungen, um den Kindern dort einerseits „die Leviten zu lesen“ und sie andererseits zu loben und beschenken. Mal wurden wir mit grellem Licht als Darsteller einer Videoproduktion begrüsst, mal von ganz andächtigen Kindern mit ihren „Värsli“. Einmal trafen wir zu Fuss auf dem Platz eines Wohnquartiers auf einen der weltlich kostümierten Chläuse, der auf eine Kutsche sitzend den umstehenden Kindern Eindruck machen sollte. Wir versuchten unbemerkt vorbeizukommen, doch eine Gruppe von Kindern hatte uns entdeckt und eines rief: „Lueget da, dört isch der richtig Samichlous“. Eine alleinerziehende Mutter hatte mir geschrieben, ich solle ihren Buben ermahnen, das RRR wie in Bern üblich lernen auszusprechen. Da war ich als Logopäde gefordert, dabei hatte die Mutter selbst den gleichen Sprachfehler. Einem anderen Buben war nicht beizukommen, er verweigerte jegliche Kontaktaufnahme, vermutlich hatte man ihm vorher gehörig Angst eingejagt. Lang ists her, den Coiffeur habe ich später mal in einem Pflegeheim völlig verhürschet und verwirrt angetroffen und auch der treue Schmutzli lebt nicht mehr.
Jetzt bleiben nur noch leere Nussschalen, ob eine KI-Maschine wohl die zusammenpassenden Teile sortieren und wieder zusammenfügen könnte?
Zitat von JPG am 6. Dezember 2023, 18:03 UhrIch hatte vor vielen vielen Jahren auch das Vergnügen, Samichlous zu spielen und üer mehrere Tage mit unserer Clique von Haus zu Haus zu pilgern. Damit finanzierten wir z.T. das Sommerlager der Jungwacht.
Angezogen waren wir so richtig wie's sich gehört, rote Kleider, weisse Haare, weissen Bart, eine Bischofsmütze auf dem Kopf und den Stab in der Hand, eben wie's sich gehört für den Samichlous. Die Schmutzli waren dagegen richtig schmutzig angezogen und hatten schwarze Gesichter.
Anfänglich spielte ich den Samichlous. Einmal, mitten in meiner "Predigt" begann meine Nase intensiv zu bluten. Ich bemerkte dies aber anfänglich nicht und mein Bart wurde rot und röter. Irgendwann flüchteten wir aus dem Haus. Die Blutflecken auf dem Kleid liessen sich in der Not übersehen, aber wir mussten uns um einen neuen Bart kümmern.
Meine Karriere als Samichlous endete somit schlagartig und ich wurde zum Schmutzli degradiert.
Ich hatte vor vielen vielen Jahren auch das Vergnügen, Samichlous zu spielen und üer mehrere Tage mit unserer Clique von Haus zu Haus zu pilgern. Damit finanzierten wir z.T. das Sommerlager der Jungwacht.
Angezogen waren wir so richtig wie's sich gehört, rote Kleider, weisse Haare, weissen Bart, eine Bischofsmütze auf dem Kopf und den Stab in der Hand, eben wie's sich gehört für den Samichlous. Die Schmutzli waren dagegen richtig schmutzig angezogen und hatten schwarze Gesichter.
Anfänglich spielte ich den Samichlous. Einmal, mitten in meiner "Predigt" begann meine Nase intensiv zu bluten. Ich bemerkte dies aber anfänglich nicht und mein Bart wurde rot und röter. Irgendwann flüchteten wir aus dem Haus. Die Blutflecken auf dem Kleid liessen sich in der Not übersehen, aber wir mussten uns um einen neuen Bart kümmern.
Meine Karriere als Samichlous endete somit schlagartig und ich wurde zum Schmutzli degradiert.

