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Besuch der Papiermühle in Basel

Am 23. April 2026 fanden immerhin 13 (dreizehn) Personen aus verschiedenen Teilen der Schweiz auf Einladung vom Berner Bärehöck den Weg nach Basel. Davon reisten leider nur sieben ab oder über Bern, sodass es nicht für ein Gruppenbillet reichte. Peter hatte den Besuch der Papiermühle mit der Museumsführung sorgfältig vorbereitet. Dazu auch den passenden Fahrplan und das Restaurant für das Mittagessen. In der «Alten Post» nahe beim Bahnhof trafen dann alle zusammen und wurden gut verpflegt. Rechtzeitig gelangten wir dann mit dem "Drämli" und einem kurzen Marsch zur Führung in der Papiermühle an. Mit ein paar Bildern will ich das Gesehene kurz schildern:

Beim St Alban-Tor, dort gehts hinunter durch das St. Alban-Tal mit dem Mühlibach, der angeblich vor Zeiten mehreren Mühlen die Energie lieferte.

Das mächtige Mühlrad kann noch immer das Stampfwerk im inneren des Gebäudes antreiben.

Die Nockenwelle hebt die Stempel an, die dann den Papierbrei stampfen.

Aus der Bütte mit dem Faserbrei, der zu 90% aus Wasser besteht, hebt der Schöpfer mit einem Rahmensieb eine Schicht von Fasern, die dann gepresst und getrocknet werden. Wikipedia stellt ein ausführliches Video bereit, das den Vorgang beschreibt: Hier hinter diesem Link

Neben der Papierherstellung haben wir auch über die Geschichte des Schreibens und den verschiedenen Arten von Schriften und Schriftträgern einiges lernen können. Hier wie Pergament entstand, das für erste handschriftliche Bibeln verwendet wurde.

Eine Schreibstube im noch im Zustand der Erbauerzeit erhaltenen Gebäude.

Schriftbeispiele aus fernen Ländern

Oder der Vergleich zu modernem Speichermedium, wir haben viel gesehen und erfahren.

Vergnügt und zufrieden machen wir uns auf den Weg zurück zum Bahnhof.

Die "Letzi" genannte Stadtmauer gelangt hier unten zum Rhein, wir spazierten gemütlich zum nächsten Tram bei Kunstmuseum.

Warum die Dächer vom "Minschter" so strahlen? Vielleicht um uns Lebewohl zu sagen.