Nur ungelesene Themen anzeigen   

Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Wir besuchen Schloss Hünegg

Mi 20.05. (oder Do 28.05.) Wir besuchen Schloss Hünegg

(Verschieben möglich bei ungünstigem Wetter)
Kurz entschlossen lädt Katalin zum Besuch von Schloss Hünegg am Thunersee ein.

Bild : JoachimKohler-HB, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Das Schloss Hünegg in Hilterfingen am Thunersee wurde vom deutschen Architekten Heino Schmieden entworfen und 1861 bis 1863 für den preussischen Baron Albert von Parpart  und seiner Gattin Adelheid geb. von Bonstetten im Stil des Historismus mit Formen der Renaissanceschlösser an der Loire gebaut. Das Haus wurde 1900 durch Gustav Lemke-Schuckert leicht erweitert und mehrheitlich im Jugendstil neu eingerichtet. Die Inneneinrichtung ist geprägt durch ausgesuchte, kostbare Materialien und eine reichhaltige Ausstattung. Es ist ein herrschaftlicher Landsitz mit einer seltenen, originalen Inneneinrichtung. Die lebendige Atmosphäre des Haushaltes vermittelt den Eindruck, die Eigentümer seien nur kurz abwesend.

In dem Schloss befindet sich das Museum für Wohnkultur des Historismus und des Jugendstils sowie eine Modellschiffspräsentation. Im umgebenden Park mit altem Baumbestand sind exotische Tiere in einem Gehege zu sehen.

Treffpunkt HB Bern: 10:15 beim Treffpunkt

Abfahrt nach Thun: 10:34, Gleis 7

Spazierweg zum Restaurant Beau-Rivage: ca 20 Minuten, freie Menüwahl

Bus-Fahrt: von Thunerhof nach Hünibach-Eichbühl viertelstündlich

Freier Aufenthalt im Schloss: Eintritt Fr. 8.- AHV / Museumspass

Zurück evt. mit Schiff ab Hilterfingen See: 16:03/17:03 oder mit Bus nach Thun

Link zum Anmeldeformular

Was ist besonderes an den Schlössern um Thun?

Schloss Oberhofen, Schadau, Eichbühl, Schloss Thun, Bonstettengut, Schloss Spiez, Charteuse und eben Hünegg nutzen die einmalig schöne Lage um den See und den Blick zu den Schneebergen. Nicht nur deren ursprüngliche Besitzer und Erbauer schätzten das besondere daran. Aber für die Berner Schultheissen und Patriziern wurde der Unterhalt und der damit verbundene Lebensstil in den Schössern nicht mehr tragbar, die Besitztümer kamen in fremde Hände.

Im 18. und Anfangs 19. Jahrhundert, als Neuenburg noch unter den Händen des preussischen Kaisers lag, fanden reichgewordene Adelige und Patrizier am Thunersee schöne Orte, wo sie ihren Traum von mittelalterlicher Ritterschaft und Herrlichkeit verwirklichen wollten. Sie bauten die Burgen um, rissen alte Landsitze ab und errichteten Schlösser im Stil französischer Loire-Schlösser.

Wir können heute noch in einigen der Schlösser, lange Jahre nach dem Tod der letzten Herrschaften, deren Wohnstil bewundern, so eben im Schloss Hünegg oder im benachbarten Schloss Oberhofen.

Nur durch besondere Umstände blieb Hünegg so bestehen, als wenn es die ehemaligen Besitzer gerade verlassen hätten. Es drohte ihm das gleiche Schicksal wie dem verschwundenen Schloss Chartreuse, von dem nur noch der Name erhalten blieb.

Das ehemalige Schloss Chartreuse, bevor es der Spekulation und der barbarischen Zerstörungswut zum Opfer fiel.

Ja, das alles sind Hintergrund-Geschichten zu unserer Schlosseinladung, zu der wir nächste Woche aufbrechen werden. Man kann sich noch anmelden.

 

Neu! Der Anlass findet an beiden Terminen statt, 

Also am Mittwoch, 20. 05. und zusätzlich am Donnerstag, 28. 05. 2026

Zum ersten Besuch ein paar Bilder teilweise von Heidi zur Verfügung gestellt.

Mit Rückreise rundum glücklich.

Hünegg zum Zweiten.

Das Haus und seine Bewohner als Puppenstubenmodell

Modell vom Dsampfschiff Blümlisalp das wir zur Rückreise benutzten.

Wunderschön!