Nur ungelesene Themen anzeigen
Nach dem grossen Regen
Zitat von Blumenfrau am 30. Juni 2024, 23:01 UhrWie viele wohl schon gehört haben, überzogen in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni grosse Unwetter das Saastal, besonders Saas-Grund.
Weniger als 100m entfernt vom Haus mit unserer Ferienwohnung ging die grosse Geröll- und Schlammlawine nieder, getragen, geschoben, runtergespült vom Triftbach. Heute, am Sonntag, dann das grosse Aufräumen. Das Dorf überzogen von Schlamm, Holz und Steinen, die Keller gefüllt mit Wasser und Schlamm, zerstörte Häuser, Mauern, Zäune und Brücken. Die Strasse vom Tal her ist gesperrt, die Verbindung nach Almagell auch wegen 2m hohen Geröllmassen auf der Fahrbahn. Nur der Pendelverkehr nach Saas-Fee hinauf ist noch offen.
Von hier kommt so schnell niemand hinunter ins Tal, z.B nach Visp. Wir auch nicht.
Wie viele wohl schon gehört haben, überzogen in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni grosse Unwetter das Saastal, besonders Saas-Grund.
Weniger als 100m entfernt vom Haus mit unserer Ferienwohnung ging die grosse Geröll- und Schlammlawine nieder, getragen, geschoben, runtergespült vom Triftbach. Heute, am Sonntag, dann das grosse Aufräumen. Das Dorf überzogen von Schlamm, Holz und Steinen, die Keller gefüllt mit Wasser und Schlamm, zerstörte Häuser, Mauern, Zäune und Brücken. Die Strasse vom Tal her ist gesperrt, die Verbindung nach Almagell auch wegen 2m hohen Geröllmassen auf der Fahrbahn. Nur der Pendelverkehr nach Saas-Fee hinauf ist noch offen.
Von hier kommt so schnell niemand hinunter ins Tal, z.B nach Visp. Wir auch nicht.



Zitat von Erwin am 1. Juli 2024, 10:45 UhrSehr bedrückend, diese Unwetter. Ich habe mich um euch gesorgt, nun bin ich erleichtert, dass ihr nicht unmittelbar betroffen seid.
Hier um Bern sind wir bis jetzt von schwereren Gewittern verschont geblieben, zum Glück.
Euch wünschen wir einen hoffentlich bald wieder angenehmeren Aufenthalt dort in der wilden Bergwelt. Bis Mittwoch soll ja die Strasse nach Visp wieder offen sein.
Gruss Erwin
Sehr bedrückend, diese Unwetter. Ich habe mich um euch gesorgt, nun bin ich erleichtert, dass ihr nicht unmittelbar betroffen seid.
Hier um Bern sind wir bis jetzt von schwereren Gewittern verschont geblieben, zum Glück.
Euch wünschen wir einen hoffentlich bald wieder angenehmeren Aufenthalt dort in der wilden Bergwelt. Bis Mittwoch soll ja die Strasse nach Visp wieder offen sein.
Gruss Erwin
Zitat von Charlotte am 2. Juli 2024, 13:57 UhrDass dieses kleine Triftbächlein solch grossen Schaden anrichten kann! Für direkt betroffene eine unbeschreibliche Katastrophe.
Ich wünsche euch gut Heimkehr.
Dass dieses kleine Triftbächlein solch grossen Schaden anrichten kann! Für direkt betroffene eine unbeschreibliche Katastrophe.
Ich wünsche euch gut Heimkehr.

Zitat von Blumenfrau am 15. Juli 2024, 19:01 UhrInzwischen ist vieles aufgeräumt, die helfenden Hände von Militär und Zivilschutz sind wieder abgerückt. Nun zeigen sich die etwas verdeckten Schäden: vollgesogene Isolation, zerbrochene Stege, Geräte mit Schlammschäden ....
Das ist jetzt die Sicht vom etwas höheren Teil des Triftbachs beim Aufräumen. Die Spur in der Wiese zeigt den Weg, den die kleine Schlammlawine genommen hat. In dem roten Haus wohnen wir zuunterst.
Inzwischen ist vieles aufgeräumt, die helfenden Hände von Militär und Zivilschutz sind wieder abgerückt. Nun zeigen sich die etwas verdeckten Schäden: vollgesogene Isolation, zerbrochene Stege, Geräte mit Schlammschäden ....
Das ist jetzt die Sicht vom etwas höheren Teil des Triftbachs beim Aufräumen. Die Spur in der Wiese zeigt den Weg, den die kleine Schlammlawine genommen hat. In dem roten Haus wohnen wir zuunterst.
Zitat von Blumenfrau am 21. August 2024, 18:19 Uhr"Nach dem grossen Sommer" müsste nun wohl langsam der Bericht aus dem Saasertal heissen. Viele Tage mit herrlichem Wetter haben uns viele schöne, interessante und auch schwierige Wanderungen erleben lassen.
Nur als Beispiel der Höhenweg von Giw nach Gspon. Nach Giw kommt man mit einem nostalgischen Sessellift von Vispertermine. Ein bisschen zu schnaufen gibt es schon bis zum Gibidum-Pass und -See. Aber sooo lohnenswert.
"Nach dem grossen Sommer" müsste nun wohl langsam der Bericht aus dem Saasertal heissen. Viele Tage mit herrlichem Wetter haben uns viele schöne, interessante und auch schwierige Wanderungen erleben lassen.
Nur als Beispiel der Höhenweg von Giw nach Gspon. Nach Giw kommt man mit einem nostalgischen Sessellift von Vispertermine. Ein bisschen zu schnaufen gibt es schon bis zum Gibidum-Pass und -See. Aber sooo lohnenswert.



Zitat von Blumenfrau am 21. August 2024, 18:29 UhrAuf bequemen Wegen durch in der Sonne duftenden Wäldern wandert man immer auf und ab dem Hang entlang. Das beeindruckende Bergpanorama mit Bietschorn und Wildstrubelmassiv verlängert die Wanderzeit - man muss immer wieder stehen bleiben und staunen.
Auf bequemen Wegen durch in der Sonne duftenden Wäldern wandert man immer auf und ab dem Hang entlang. Das beeindruckende Bergpanorama mit Bietschorn und Wildstrubelmassiv verlängert die Wanderzeit - man muss immer wieder stehen bleiben und staunen.


Zitat von Blumenfrau am 21. August 2024, 18:39 UhrWeil der Blick natürlich immer wieder auf den Weg gerichtet ist, sind mir auch die vielen, im Hochgebirge so kleinen, Blumen aufgefallen. Nur eine winzige Auswahl hier:
Der seltene rote Enzian
Augentrost sagt man
Die Heide blüht schon
Weil der Blick natürlich immer wieder auf den Weg gerichtet ist, sind mir auch die vielen, im Hochgebirge so kleinen, Blumen aufgefallen. Nur eine winzige Auswahl hier:

Der seltene rote Enzian

Augentrost sagt man

Die Heide blüht schon
Zitat von Andreas am 21. August 2024, 19:05 UhrDanke für die schönen Bilder, Christiane. wir beneiden Euch!
Sag, ist der Purpurenzian wirklich so selten? Im Engstligen- und Kander-Tal ab einer Höhe von ca 1600 MüM ist er jährlich zahlreich zu sehen. Auch Pflanzen-Wikipedia schildert sein Vorkommen als stabil.
Danke für die schönen Bilder, Christiane. wir beneiden Euch!
Sag, ist der Purpurenzian wirklich so selten? Im Engstligen- und Kander-Tal ab einer Höhe von ca 1600 MüM ist er jährlich zahlreich zu sehen. Auch Pflanzen-Wikipedia schildert sein Vorkommen als stabil.



