Nur ungelesene Themen anzeigen   

Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Weihnachten

Seite 1 von 2Nächste

Vor genau vier Jahren war ich beim Jahreswechsel in Palästina. https://youtube.com/shorts/XW1SmNFE8TQ  Es beschäftigt mich sehr, wenn ich daran denke, wie die Menschen gegenwärtig zu leiden haben.

Wir trafen wunderbare Menschen dort. Unter anderem besuchten wir diese Farm: https://tentofnations.com/about-us/Auf dieser Farm wurde der Familie Nassar von den Israelis schon tausende Bäume kurz vor der Ernte einfach gefällt. Man hat ihnen die Zufahrt zum eigenen Grund und Boden einfach blockiert. Das Mittagessen wurde uns unterirdisch serviert, weil sie kein Recht haben zu bauen.

Wir haben hautnah erlebt, was es heisst, der elementarsten Rechte beraubt zu sein.

Es sind nicht die Palästinenser, die Land besetzen, das ihnen nicht gehört und es gewaltsam in Besitz nehmen. Dies ist nur ein Einzelfall von Tausenden… Da fragt man sich noch, woher dieser Hass kommt.

Diesen Weihnachtsbaum in Bethlehem wird es dieses Jahr nicht geben.

Das Töten geht weiter….

Dankbar für das Glück, in einem Land zu leben, in dem Frieden herrscht.                       Euch allen wünsche ich friedliche Weihnachten.

Charlotte

Die Hompage von tentofnation ist leider nicht mehr erreichbar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Daoud_Nassar

https://www.sonntagsblatt.de/artikel/kultur/wir-weigern-uns-feinde-zu-sein-das-evangelische-friedensprojekt-tent-nations-bei

Danke Charlotte für deinen Bericht.

Wir in der von Kriegswirren verschonten Schweiz, können uns über die Ursachen und Folgen des Kriegs im „heiligen Land“ unsere Gedanken machen. Woher kommt der Hass, der zu solchen Gräueltaten führt? Wird es dort jemals zwischen den Volksgruppen und Religionen Frieden geben? Aug um Aug, Zahn um Zahn. Soldaten im Blutrausch, wie der Fuchs im Hühnerstall, schiessen auf alles, was sich bewegt. Seien es vermeintliche Hamaskämpfer, Frauen und Kinder oder gar Geiseln des eigenen ehemals „auserwählten Volkes“. Flehende Bitten um Verschonung verhallen ungehört. Im Militärjargon sind das dann bedauerliche Kollateralschäden. Auch wenn es gelänge, die Hamas kampfunfähig zu machen, auszurotten, werden sie nicht sein, denn die überlebenden Mütter und Kinder der getöteten Palästinenser werden nichts vergessen.

Und doch gibt es einen kleinen Lichtschein. Dieser Tage ist von dort her eine kleine Flamme zu uns ins westliche Abendland getragen worden, das Friedenslicht. Ein palästinisches Mädchen hat in der Geburtskirche von Betlehem ein Kerzenlicht angezündet, das dann von einem Kind in einer Laterne per Flugzeug nach Wien gebracht wurde. Innert kürzester Zeit wurde die Flamme von Jugendlichen weitergereicht und in Europa und sogar in Amerika verteilt. Seit dem 3. Adventssonntag leuchtet nun das Friedenslicht auch in verschiedenen Kirchen unseres Landes und kann von dort in jedes Haus getragen werden.

Eine kleine, hilflose Geste, so scheint es, doch was könnten wir sonst tun als hoffen auf Frieden.

So wünschen wir allen ein frohes und friedliches Weihnachtsfest, allen Menschen, und nicht nur denen, die guten Willens sind.

Ja, eine kleine hilflose Geste !

Derweil werden Tausende, praktisch alles Unschuldige, ermordet, ihr winziges Hab und Gut bombardiert und planiert, in den Hungertod gejagt und jeglicher ärztlicher Hilfe beraubt - dies alles unter dem Vorwand, dass es alles Hamas-Terroristen und Hamas-Objekte seien.

Und die ganze Welt schaut zu, unterstützt die Mörder mit Geld, Waffen und Worten, wird dann aber in wenigen Jahren gesalbte Sprüche wie "nie mehr wieder" von sich geben !
Sogar unser "bürgerliche" Parlament streicht die miggerige Hilfe zugunsten des UN-Hilfswerks für Palästina-Flüchtlinge, weil dieses den Völkermord mit realen Worten beschrieb. Und danach gingen die Parlamente heim, um das Weihnachtsfest im trauten Kreis zu feiern. Schämen sollten sie sich !

Das Ganze beelendet mich zutiefst und mit all diesen unmenschlichen Kriegen und der Zerstörungswut rund um uns empfinde ich diese Welt als kaum mehr lebenswert ...

Deine Einschätzung und deine Trauer, liebe Charlotte, teile ich ohne Einschränkung. Es ist grauenhaft, was derzeit an so vielen Orten auf unserer Welt passiert. Und ich teile auch Erwins Hoffnung und die kleinen Gesten, sind sie auch nur Ausdruck unserer Hilflosigkeit. Wir diskutieren oft und lange über die schrecklichen Ereignisse in Palästina, über den Fanatismus beider Seiten und über die unterschiedliche Beurteilung der vielen, vielen Toten. Auf der einen Seite sind es beklagenswerte Opfer, auf der anderen Seite nicht zu vermeidender Kollateralschaden. Welch bitterböser Zynismus, welche Menschenverachtung.

Leider bleibt mir in Bezug auf die Kriege in der Welt nichts anderes als Hoffnung. Aber auch in meinem persönlichen Umfeld gibt es Menschen, denen es schlecht geht, die Schmerzen haben, die um ihre Liebsten bangen. Diesen Menschen kann ich mein Mitgefühl, meine Anteilnahme und Unterstützung anbieten. Das tut beiden Seiten gut.

Tun wir das uns Mögliche.
Ich wünsche euch ein zufriedenes Weihnachtsfest und das Bestmögliche im neuen Jahr.

Schöne und friedvolle Weihnachten wünsche ich Euch
Pepe

Wir proben im Chor gerade Lieder von John Rutter für unser Konzert im Frühling.

Hier ein Weihnachtslied von ihm.

"Der Weihnachtsmann verließ sein Büro in Korvatunturi, Finnisch-Lappland, um sich auf die traditionelle Weltreise der Geschenkeverteilung zu begeben."

"Le père Noël a quitté son bureau de Korvatunturi, en Laponie finlandaise, pour se mettre en route pour la traditionnelle tournée mondiale de distribution de cadeaux."

Um die Reise des Weihnachtsmannes zu verfolgen, der die Geschenke in der Welt verteilt, ist es hier zu sehen.

Frohe Weihnachten euch allen!

Guten Morgen an alle, das wünsche ich auch.

Seite 1 von 2Nächste