{"id":7542,"date":"2017-05-29T14:20:00","date_gmt":"2017-05-29T12:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/?p=7542"},"modified":"2023-12-07T19:33:29","modified_gmt":"2023-12-07T18:33:29","slug":"der-steinerne-turmhelm-muensterbau-iii-teil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/archive\/7542","title":{"rendered":"Der steinerne Turmhelm (M\u00fcnsterbau III. Teil)"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Im wiederaufgekommenen Selbstbewusstsein des ausgehenden 19. Jahrhunderts besannen sich verschiedene St\u00e4dte auf ihre ererbten, unvollendeten oder gar zerfallenden Dome und Kirchen.<\/strong><\/p>\n<p>In K\u00f6ln und in Ulm wurde an den T\u00fcrmen gebaut. Beeinflusst vom franz\u00f6sischen Historiker und Architekten Viollet-le-Duc wurden die alten Bauh\u00fctten wiedererweckt. In K\u00f6ln hatte man die alten Planrisse f\u00fcr die T\u00fcrme des Doms gefunden und baute mit preussischer Perfektion nach was in alter Zeit nicht gelang. Nach dem Plan des einzig erhaltenen mittelalterlichen Turms des M\u00fcnsters von Freiburg im Breisgau sollte auch das Berner M\u00fcnster, so wie es Ensinger geplant hatte, einen Spitzhelm erhalten. Von 1881 bis 1887 war in diversen Vorstudien die Machbarkeit \u00fcberpr\u00fcft worden. Der Turm wurde vermessen, Pl\u00e4ne gezeichnet und ein Modell gebaut. Dann wurden Proben \u00fcber die Bruchfestigkeit des Materials und der Tragf\u00e4higkeit der unteren Bauteile angestellt und schliesslich ein Teil der Fundamente freigelegt.<\/p>\n<p><strong>M\u00fchsame Planungsphas<\/strong>e<\/p>\n<p>Sachverst\u00e4ndige, in- und ausl\u00e4ndische Fachleute und in Monumentalbauten erfahrene ausl\u00e4ndische Experten, hatten die M\u00f6glichkeit ihre Meinungen vorzubringen. Die sieben bernischen Experten gaben in ihren Berechnungen zufolge ein ung\u00fcnstiges Urteil ab. Die zwei s\u00fcdlichen Pfeiler seien zu schwach konstruiert, auch eine Verst\u00e4rkung der oberen Partien br\u00e4chte nichts, also sei von einem Weiterbau abzuraten.<\/p>\n<p>Im Sinne des 1881 gegr\u00fcndeten M\u00fcnsterbauvereins war das nicht, sie riefen den Oberbaurat JOSEF v. EGLE aus Stuttgart zur Vernehmlassung. Dieser fand die Berechnungen grunds\u00e4tzlich richtig, aber er ging bei seinen weiteren Berechnungen von Vergleichen mit bestehenden Turmbauten franz\u00f6sischer Kathedralen aus. Die Belastung des viereckigen Turmteils auf die Fundamente r\u00fchre von den dicken Mauern her, sei aber nicht &#8220;unerh\u00f6rt&#8221;. Alle \u00fcbrigen Turmteile seien mehr als stark genug um eine Turmvollendung unbedenklich zu ertragen. Verst\u00e4rkungen seien aber unumg\u00e4nglich, k\u00f6nnten sich aber auf eine ringf\u00f6rmige Quaderverspannung im Grundmauerbereich sowie Verst\u00e4rkung der B\u00f6gen beschr\u00e4nken. In Ulm werde zu der Zeit gerade nach dieser Methode erfolgreich gebaut, erkl\u00e4rte Herr von Egle. Allerdings m\u00fcsse in gr\u00f6sster Sorgfalt und unter wachsamer Kontrolle gearbeitet werden, wenn dies gesch\u00e4he so sei der Ausbau gesichert. Die Kosten berechnete von Egle inkl. Verst\u00e4rkung auf 600&#8217;000 bis 700&#8217;000 Franken.<\/p>\n<p>Jetzt hatten die Berner M\u00fcnsterbaulustigen zwei sich widersprechende Meinungen, was nach einer dritten verlangte. Sie reagierten richtig, sie riefen Professor AUGUST v. BEYER aus Ulm f\u00fcr ein weiteres Gutachten. Beyer war der Techniker, der den Turmausbau in Ulm unter \u00e4hnlichen Umst\u00e4nden \u00fcbernommen hatte, ein Mann reich an Erfahrung. Am 4. Mai 1885 fand sich Prof. Beyer in Bern ein und liess zun\u00e4chst die Fundamente der s\u00fcd\u00f6stlichen Pfeiler erneut freilegen. Der Befund vom 8. Mai lautete wesentlich g\u00fcnstiger, man entdeckte keinen Abbruchschutt, hingegen ein <em>geh\u00f6rig konstruiertes Fundament mit Sandsteinquadern von ziemlich guter Qualit\u00e4t. <\/em>Daraus schloss er, dass die Verh\u00e4ltnisse in Bern viel g\u00fcnstiger l\u00e4gen als in Ulm und erkl\u00e4rte, dass der Ausbau des Turms<em> auf Grund des Egle&#8217;schen Gutachtens und seiner Verst\u00e4rkungen in Ruhe unternommen werden k\u00f6nne. <\/em><\/p>\n<p>Jetzt aber traten weitere Hindernisse auf: Wer soll das bezahlen, wie kann die Kirche w\u00e4hrend der Bauzeit gebraucht werden und muss das \u00fcberhaupt so teuer werden?<\/p>\n<p>Der nimmerm\u00fcde Initiator Prof. FERDINAND VETTER aber trat der l\u00e4hmenden Entmutigung entgegen. Eine von ihm ins Leben gerufene M\u00fcnsterausstellung im Kunstmuseum brachte dem Verein zahlreiche neue Mitglieder. Jedoch das Publikum, die kostenf\u00fcrchtenden B\u00fcrger, war nicht zu \u00fcberzeugen.<\/p>\n<p>Ein reduzierter Entwurf mit einem kuppelartigen Aufbau aus Metall des Architekten LUDWIG HEBLER f\u00fcr nur 100&#8217;000 Franken musste beraten werden und wurde mit allem F\u00fcr und Wider schlussendlich auf einen Kostenaufwand von 192&#8217;00 Franken veranschlagt.<\/p>\n<p>Der um seine Meinung befragte Z\u00fcrcher Professor RAHN w\u00fcrdigte einerseits die k\u00fcnstlerische Auffassung des Projekts, \u00e4usserte sich aber andererseits dahin, dass nichts fataler sei als ein monumentaler Notbehelf, lieber alles beim Alten lassen. Dieses bedeutsame Unternehmen sei nur mit einem durchbrochenen Steinhelm erfolgreich zum Ziel zu bringen. Er w\u00fcrde die L\u00f6sung Beyers w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Weiter Entw\u00fcrfe anderer Architekten, unter anderen eines des Experten und Leiter der vorhergehenden Restaurationen Herrn Architekt EUGEN STETTLER, lagen mit gegens\u00e4tzlichen Projekten vor und mussten begutachtet werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9043 aligncenter\" src=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Rathaus.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"467\" srcset=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Rathaus.jpg 700w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Rathaus-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p><em>Ausblick von der oberen Turmplattform zum Rathaus<\/em><\/p>\n<p><strong>Baubewilligung<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt war das Bauamt der Stadt Bern am Zug. Die voraussichtlichen Kosten und auch die Belastungswerte des Projekts Stettler wurden erh\u00f6ht. Auch die Entlastungen des Beyer Projekts wurden revidiert und schliesslich mit dem niederschmetternde Verdikt befunden:<\/p>\n<p><em>&#8220;Der Ausbau des M\u00fcnsterthurmes, gleichviel in welchem Maasse, ob die Erh\u00f6hung vier oder vierzig Meter betr\u00e4gt, ist ohne umfassende Verst\u00e4rkung des Unterbaues nicht m\u00f6glich und wird von der Gemeindebeh\u00f6rde, welche die Verantwortlichkeit f\u00fcr die geh\u00f6rige Instandhaltung des Monuments tr\u00e4gt, nicht zugegeben.&#8221;<\/em><\/p>\n<p>Nach sieben Jahren M\u00fche und Arbeit, war diese n\u00fcchterne, k\u00fchl ablehnende Beh\u00f6rdenentscheidung erneut entmutigend. Das Komitee wollte zur\u00fccktreten und der Hauptversammlung die Aufl\u00f6sung des Vereins nahelegen. Harte Worte. Sein oder Nichtsein. Aufgeben des Projekts oder Wiederaufnahme des urspr\u00fcnglichen Plans mit stilgerechter Vollendung des Turms. Sie, die Vereinsmitglieder, entschieden sich einstimmig f\u00fcr das Letztere. An der Hauptversammlung vom 24. November 1887 wurde der Ausbau nach Vorgaben der Beh\u00f6rden und den Pl\u00e4nen von Egle und Beyer beschlossen. Ein gewichtiges Wort hatte der Kirchmeyer KARL HOWALD inne, der sich unerm\u00fcdlich f\u00fcr das Gelingen des Werks einsetzte.<\/p>\n<p>Nun galt es vorw\u00e4rts zu schauen. Das hiess den Blick auf Ulm richten, denn noch hatte der Baumeister dort den M\u00fcnsterturm nicht fertig gebaut und Bern musste geduldig warten bis Professor Beyer (Bild unten) Zeit hatte Berns M\u00fcnsterturm zu planen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9039 aligncenter\" src=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Beyer.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Beyer.jpg 700w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Beyer-300x231.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p><em>Am unteren Kranz des Turmoktogons sind die wichtigsten Vertreter des Turmausbaus als Konsolentr\u00e4ger in Stein gehauen<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9037 aligncenter\" src=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Affe.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Affe.jpg 768w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Affe-300x300.jpg 300w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Affe-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/p>\n<p><em>Der Affe, Zunftzeichen der Steinhauer<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9040 aligncenter\" src=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Ensinger.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Ensinger.jpg 700w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Ensinger-300x241.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p><em>Meister Ensinger rechts, Konsolentr\u00e4ger im rechten Seitenportal<\/em><\/p>\n<p>Aber dann war es vorbei mit der sprichw\u00f6rtlichen Berner Bedachtsamkeit. Mit AUGUST M\u00dcLLER als bauleitenden Architekten und dem Ulmer August v. Beyer lag die Aufgabe in guten H\u00e4nden. Die Bauh\u00fctte am Langmauerweg wurde reaktiviert, der Steinbruch am Gurten bekam Arbeit und Handwerker wurden eingestellt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9044 aligncenter\" src=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Steinbruch.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"700\" srcset=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Steinbruch.jpg 700w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Steinbruch-300x300.jpg 300w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Steinbruch-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p><em>Den Steinbruch am Gurten hat die M\u00fcnsterbauh\u00fctte einem ehemaligen Mitarbeiter \u00fcbertragen.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em>Wegen seiner besonders guten Qualit\u00e4t bezog Beyer f\u00fcr die freiliegenden Teile wie schon in Ulm, Sandstein aus Obernkirchen in Norddeutschland. Aus Ulm brachte Beyer auch seinen bew\u00e4hrten Maurerpolier GEORG SALCHER mit Am 25 Juli 1889 war das erste Werkst\u00fcck gehauen, am 14. August begannen die Bauarbeiten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9038 aligncenter\" src=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Aufzug.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"605\" srcset=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Aufzug.jpg 512w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Aufzug-254x300.jpg 254w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/p>\n<p><em>Wie damals wird noch heute von der Plattform her mit Aufz\u00fcgen und Bauliften gearbeitet<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9041 aligncenter\" src=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Orgel.jpg\" alt=\"\" width=\"547\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Orgel.jpg 547w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Orgel-246x300.jpg 246w\" sizes=\"auto, (max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><\/p>\n<p><em>Wegen den eingemauerten Verst\u00e4rkungen ist die grosse Orgel nicht mehr in ganzer Breite sichtbar.<\/em><\/p>\n<p>Bis zum 30. Juli waren die Konterb\u00f6gen als Verst\u00e4rkungen der Turmfundamente und die sieben Verst\u00e4rkungsb\u00f6gen vom \u00f6stlichen Turmpfeilerpaar eingebaut. Am 25. September 1891 versetzt man das erste Werkst\u00fcck zum Obergescho\u00df des Achtecks, am 3. Oktober des folgenden Jahres jenes zum Helm.<\/p>\n<p>Die Minimalzahl der beteiligten Arbeiter war im Winter\/Sommer folgende: Steinmetzpolier 1\/1, Steinmetzen 16\/30, Steinmetzlehrling 1\/1, Maurerpolier 1\/1, Maurer 3\/ 2, Handlanger 4\/17, Bildhauer 1\/11, Schmiede 2\/2, macht total 29\/65.<\/p>\n<p>Die Kreuzblume mit dem Schlussstein wurde am 25. November 1893 aufgesetzt, durch einen Ulmer, wie 470 Jahre vorher schon der Grundstein mit Matth\u00e4us Ensinger. 100 Meter \u00fcber dem Baugrund waren erreicht, nach nur vierj\u00e4hriger Bauzeit notabene.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9042 aligncenter\" src=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Plattform.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"484\" srcset=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Plattform.jpg 700w, https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Muenster_Plattform-300x207.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/p>\n<p><em>M\u00fcnsterturm 2016<\/em><\/p>\n<p>Bern kann stolz sein auf seine Leutkirche, seiner Stadt-Pfarrkirche, dem BERNER M\u00dcNSTER. Seit der Stadtgr\u00fcndung durch Ritter Berchtold steht an diesem Platz ein Gotteshaus und allein durch die B\u00fcrger wurde es \u00fcber alle Jahre weitergebaut und erhalten. Hohe und h\u00f6chste Pers\u00f6nlichkeiten haben es unterst\u00fctzt und finanziert, Werkmeister und Architekten von Rang und Namen haben daran geplant und gebaut, Handwerker ohne Zahl, vom Steinbrecher \u00fcber den Glockengiesser bis zum Goldschmied, haben ihre beste Kunst angewendet f\u00fcr ein Werk das lange nach ihrem Tod weiterbesteht. Sie haben damit nicht nur ihr Leben unterhalten, sie sicherten sich ein anhaltendes Gedenken und vielleicht eine bessere Position im Paradies. Sie haben f\u00fcr die Nachwelt ein dauerndes Motto gepr\u00e4gt: &#8220;MACHS NA&#8221;!<\/p>\n<p><em>Alle Bilder Erwin Weigand<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus der Reihe &#8220;B\u00e4rner Gschichte&#8221; von Erwin Weigand<\/p>\n","protected":false},"author":19,"featured_media":7543,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"advgb_blocks_editor_width":"","advgb_blocks_columns_visual_guide":"","site-container-style":"default","site-container-layout":"default","site-sidebar-layout":"default","site-transparent-header":"default","disable-article-header":"default","disable-site-header":"default","disable-site-footer":"default","disable-content-area-spacing":"default","footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-7542","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-magazin"],"author_meta":{"display_name":"Erwin","author_link":"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/archive\/author\/erwin"},"featured_img":"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/wp-content\/uploads\/2023\/08\/Muenster_IntroIII-1-300x254.jpg","coauthors":[],"tax_additional":{"categories":{"linked":["<a href=\"https:\/\/compihelpbern.ch\/wp\/archive\/category\/magazin\" class=\"advgb-post-tax-term\">Magazin<\/a>"],"unlinked":["<span class=\"advgb-post-tax-term\">Magazin<\/span>"]}},"comment_count":"0","relative_dates":{"created":"Ver\u00f6ffentlicht 9\u00a0Jahren vor","modified":"Aktualisiert 2\u00a0Jahren vor"},"absolute_dates":{"created":"Ver\u00f6ffentlicht am 29. 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